Wenn Erschöpfung unsichtbar wird
Manchmal ist es nicht der große Knall, der alles verändert, sondern das langsame Abrutschen in einen Zustand, den man kaum benennen kann. Du lebst weiter, wie Du es immer getan hast. Du stehst auf, erledigst, organisierst, funktionierst. Nach außen wirkt es stabil. Innen fühlt es sich zunehmend mühsam an, als würde jeder Tag ein bisschen mehr Kraft kosten, als eigentlich vorhanden ist.
Der Schlaf wirkt nicht mehr wie ein Neuanfang. Der Kopf bleibt schwer, die Gedanken werden zäher. Der Körper macht mit, aber nicht selbstverständlich. Und während Du weiter durch den Alltag gehst, entsteht diese leise, unbequeme Diskrepanz: Du tust alles, was man von Dir erwartet – und trotzdem fühlt es sich nicht nach Gesundheit an.
Autor: Mazin Shanyoor
Wenn Funktionieren zur Tarnkappe wird!
Manchmal beginnt alles mit einem kaum wahrnehmbaren Gefühl. Kein dramatischer Einbruch, kein klarer Wendepunkt, sondern eher ein leises Verrutschen unter der Oberfläche. Du stehst morgens auf wie immer, erledigst Deine Aufgaben, führst Gespräche, triffst Entscheidungen.
Nach außen hin wirkt Dein Leben geordnet, vielleicht sogar erfolgreich. Du erfüllst Erwartungen, trägst Verantwortung, hältst durch. Und doch gibt es diesen inneren Satz, der sich nicht mehr ganz zum Schweigen bringen lässt: Ich funktioniere – aber ich bin nicht gesund.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin






