Leaky-Gut-Syndrom
Es beginnt oft unspektakulär. Ein Bauch, der empfindlicher reagiert als früher. Ein Druckgefühl nach dem Essen. Blähungen, die sich nicht eindeutig erklären lassen. Tage, an denen die Verdauung unberechenbar ist. Dazu eine Müdigkeit, die sich nicht allein durch Schlaf vertreiben lässt. Manche bemerken Hautveränderungen, andere eine zunehmende Unsicherheit gegenüber bestimmten Lebensmitteln. Und irgendwann taucht ein Begriff auf, der all das zu verbinden scheint: Leaky-Gut-Syndrom.
Der Ausdruck klingt greifbar. Er vermittelt das Bild einer Darmbarriere, die ihre Schutzfunktion nicht mehr zuverlässig erfüllt. Etwas ist „durchlässig“ geworden, etwas gerät aus dem Gleichgewicht. Für viele Betroffene ist dieser Begriff zunächst eine Erleichterung. Endlich eine mögliche Erklärung für diffuse Beschwerden, die sich lange keiner klaren Diagnose zuordnen ließen.
Autor: Mazin Shanyoor
Wenn Beschwerden diffus bleiben und niemand eine klare Antwort hat!
Viele Menschen, die sich mit dem Begriff Leaky Gut beschäftigen, haben bereits eine längere Phase der Unsicherheit erlebt. Es beginnt oft schleichend. Der Bauch reagiert empfindlicher als früher.
Nach dem Essen entsteht Druck. Blähungen wechseln sich mit Phasen von Durchfall oder Verstopfung ab. Hinzu kommt eine Müdigkeit, die sich nicht allein durch Schlaf erklären lässt. Manche berichten über Hautreaktionen oder ein Gefühl innerer Instabilität.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin






