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Weihrauch bei Krebs
Weihrauch, insbesondere die aus dem Harz des Boswellia-Baumes gewonnenen Boswelliasäuren, werden seit Jahrtausenden in der traditionellen Medizin verwendet und haben in den letzten Jahren auch das Interesse der Wissenschaft wegen ihrer potenziell krebshemmenden Eigenschaften geweckt.

Weihrauch

Entzündungshemmende Wirkung

Weihrauch, auch bekannt als Olibanum, hat eine starke entzündungshemmende Wirkung, was von Bedeutung sein kann, da chronische Entzündungen als begünstigender Faktor für die Entstehung von Krebs gelten. Durch die Hemmung von entzündungsfördernden Enzymen und Molekülen kann Weihrauch das Entzündungsniveau im Körper senken und damit möglicherweise auch das Krebsrisiko.

Weihrauch und Apoptose: Ein natürlicher Ansatz zur Krebsbekämpfung

Apoptose ist ein natürlicher Prozess des programmierten Zelltods, der für die Aufrechterhaltung des zellulären Gleichgewichts im Körper unerlässlich ist. In Krebszellen ist dieser Prozess häufig gestört, was zu unkontrolliertem Wachstum und zur Ausbreitung von Tumoren führt. Weihrauch zeigt in präklinischen Studien vielversprechende Ergebnisse bei der Reaktivierung dieses Selbstzerstörungsmechanismus in Krebszellen.

Die im Weihrauch enthaltenen Boswelliasäuren können auf verschiedene Signalwege einwirken, die an der Regulation der Apoptose beteiligt sind. Durch die Modulation dieser Signalwege kann Weihrauch das Überleben von Krebszellen beeinträchtigen und somit das Tumorwachstum hemmen.

Forschung und klinische Studien

Die Forschung über Weihrauch und seine Wirkung auf die Apoptose von Krebszellen befindet sich noch in einem frühen Stadium, aber die bisherigen Ergebnisse sind ermutigend. In-vitro- und Tierstudien haben gezeigt, dass Weihrauchextrakte und Boswelliasäuren das Absterben verschiedener Krebszelltypen induzieren können, was auf ein breites Anwendungsspektrum hindeutet.

Hemmung der Angiogenese

Weihrauch kann auch die Angiogenese, die Bildung neuer Blutgefäße aus bereits bestehenden, beeinflussen. Da Tumore ein Netzwerk von Blutgefäßen benötigen, um Nährstoffe zu erhalten und zu wachsen, könnte die Hemmung der Angiogenese das Tumorwachstum verlangsamen.

Die Rolle der Angiogenese bei Tumorwachstum und Metastasierung

Angiogenese ist der biologische Prozess, bei dem neue Blutgefäße aus bereits bestehenden Blutgefäßen gebildet werden. Dieser Vorgang ist essentiell für das Wachstum und die Entwicklung von Organismen, die Heilung von Wunden und die Wiederherstellung von Blutfluss nach Verletzungen oder Operationen. 

Angiogenese spielt auch eine Schlüsselrolle in pathologischen Zuständen, insbesondere bei der Tumorentwicklung und -ausbreitung. Tumore benötigen eine ständige Zufuhr von Sauerstoff und Nährstoffen, die durch das Blut geliefert werden, um zu wachsen. Sie sezernieren daher verschiedene Faktoren, die die Bildung neuer Blutgefäße stimulieren, um sicherzustellen, dass sie ausreichend mit Blut versorgt werden. Dies ermöglicht es dem Tumor nicht nur zu wachsen, sondern auch zu metastasieren, d.h. sich auf andere Teile des Körpers auszubreiten.

Die Hemmung der Angiogenese ist daher ein Ansatz in der Krebsbehandlung, um das Wachstum und die Ausbreitung von Tumoren zu begrenzen. Medikamente, die die Angiogenese hemmen, werden als Angiogenesehemmer bezeichnet und können alleine oder in Kombination mit anderen Krebstherapien eingesetzt werden.

Immunmodulierende Wirkung

Die Wirkstoffe des Weihrauchs, insbesondere die Boswelliasäuren, sind in der Lage, die Immunreaktion über verschiedene Wege zu beeinflussen. Diese Komponenten können die Aktivität von Zellen und Molekülen modulieren, die an der Entzündungsreaktion und der Immunantwort beteiligt sind. Dazu gehören die Hemmung von Enzymen und Transkriptionsfaktoren, die an Entzündungsprozessen beteiligt sind, sowie die Beeinflussung der Zytokinproduktion, die die Kommunikation zwischen Immunzellen reguliert.

Potenzial bei Krebs

Bei Krebserkrankungen kann das Immunsystem sowohl tumorfördernde als auch antitumorale Funktionen haben. Ein moduliertes Immunsystem kann dazu beitragen, tumorfördernde Entzündungen zu reduzieren und die antitumorale Immunität zu stärken. Die immunmodulierenden Eigenschaften von Weihrauch könnten potenziell genutzt werden, um das Immunsystem so zu modulieren, dass es Krebszellen effektiver erkennt und bekämpft.

Sanfte Pflanzenkraft

Heilpflanzen wie Weihrauch können als Begleittherapie und nach einer Krebsbehandlung helfen. 
Eines muss aber auch klar gesagt werden: Mit den heute wirksamen Chemo-, Immun- oder Hormontherapien können pflanzliche oder alternative Therapien nicht mithalten. Weihrauch sollte daher nicht als Ersatz für die konventionelle Krebstherapie angesehen werden, sondern kann nur ein Baustein in der Behandlung sein.

Aber als nebenwirkungsarme Substanzen können sie als Ergänzung während und nach einer Krebsbehandlung wertvolle Hilfe leisten.

Weihrauch auch als Kombi-Präparat verfügbar

Sie haben gesehen, welche interessanten Wirkstoffe Weihrauch enthält. Diese Wirkstoffe sind schon lange bekannt und haben in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen. Wer sichergehen will, dass er nichts verpasst und seinem Körper genügend dieser Stoffe zur Verfügung stehen, kann auf entsprechende Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen. Diese gibt es entweder einzeln als Weihrauch-Kapseln oder auch als Kombi-Präparat (NaroDin).

Ein großer Vorteil von NaroDin gegenüber vielen anderen ist der hohe Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen und entzündungshemmenden Wirkstoffen. Die Forschung und zahlreiche Studien haben gezeigt, dass diese Pflanzenstoffe sehr viele gesundheitsfördernde Wirkungen haben.

NaroDin - eine auf Weihrauch basierende natürliche Heilpflanzen-Rezeptur

Ob als primärer Schutz, begleitend während oder nach einer Therapie: Es ist nie zu spät, die eigenen Zellen vor Entzündungsprozessen zu schützen und entartete Zellen zu bekämpfen. Heilpflanzen und Naturprodukte können dabei ergänzend helfen.
NaroDin ist ein Beispiel für solch eine natürliche Kombination aus Weihrauch, Aronia, Katzenkralle und Salbei. Informationen zu NaroDin finden Sie hier auf Visite-Medizin.

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