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Der Pharmakonzern Astrazeneca hat bei der Entwicklung eines neuen Brustkrebsmedikaments einen schweren Rückschlag erlitten. Das Medikament Truqap, das in der entscheidenden Phase-3-Studie getestet wurde, konnte nicht die erhofften Ergebnisse liefern. In Kombination mit der Chemotherapie Paclitaxel gelang es Truqap nicht, das primäre Ziel der Studie zu erreichen, nämlich die Verbesserung des Gesamtüberlebens von Patientinnen mit triple-negativem Brustkrebs.

Das Scheitern der Studie betrifft insbesondere die Behandlung des sogenannten triple-negativen Brustkrebses. Diese Krebsform ist bekannt für ihr aggressives Wachstum, das hohe Risiko der Metastasenbildung und eine oftmals ungünstige Prognose. Trotz intensiver Forschung und Entwicklung konnte Truqap den hohen Erwartungen nicht gerecht werden, was für Astrazeneca einen herben Rückschlag bedeutet.

Truqap ist ein experimentelles Medikament, das speziell zur Behandlung von triple-negativem Brustkrebs entwickelt wurde. Diese Form des Brustkrebses ist besonders schwierig zu behandeln, da sie keine der drei Rezeptoren (Östrogen, Progesteron oder HER2) aufweist, auf die andere gezielte Krebstherapien abzielen. Truqap sollte durch seine neuartige Wirkungsweise eine Lücke in der Behandlung schließen und eine effektivere Therapieoption bieten.

In den Studien wurde Truqap sowohl in Kombination mit der Chemotherapie Paclitaxel als auch als Monotherapie getestet. Während die aktuelle Phase-3-Studie die Kombinationstherapie untersuchte, gab es auch frühere Phasen, in denen Truqap als alleinstehendes Medikament bewertet wurde. Allerdings konnten weder die Kombinationstherapie noch die Monotherapie die gewünschten Verbesserungen im Gesamtüberleben der Patientinnen erzielen, was die zukünftige Entwicklung des Medikaments in Frage stellt.

 

 
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