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Symptome von Lungenmetastasen – was der Körper spürt und die Seele mitfühlt
Lungenmetastasen gehören zu den stillen Erscheinungen einer Krebserkrankung. Sie entstehen oft unbemerkt, wachsen langsam und machen lange Zeit keine Beschwerden. Viele Betroffene erfahren erst durch eine Routineuntersuchung oder eine Nachsorge, dass sich in der Lunge neue Herde gebildet haben. Diese Nachricht trifft hart – nicht nur, weil sie medizinisch schwer wiegt, sondern auch, weil sie das Gefühl auslöst, der Körper spiele ein doppeltes Spiel: Er zeigt nichts, und doch geschieht so viel. Doch die Art und Intensität der Symptome hängt sehr stark von einem Faktor ab, der oft übersehen wird: der Größe und Lage der Metastasen.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Lungenmetastasen – wenn der Krebs in der Lunge streut
Die Diagnose Lungenmetastasen trifft viele Menschen in einem Moment, in dem sie dachten, das Schlimmste liege hinter ihnen. Nach Operationen, Chemotherapien und der Hoffnung, endlich wieder in ein normales Leben zurückzufinden, erscheint plötzlich auf einem Kontrollbild ein neuer Schatten. Die Worte „Verdacht auf Metastasen in der Lunge“ klingen nüchtern, fast technisch – und doch verändern sie alles.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Polyneuropathie und Depression – Wenn körperliche Schmerzen die Seele krank machen
Es beginnt oft harmlos – mit einem Kribbeln in den Füßen, einem leichten Brennen, einem Gefühl, als würde man auf Watte laufen. Man denkt zunächst an Kreislaufprobleme, an Verspannungen, vielleicht an Stress. Doch mit der Zeit werden aus diesen leichten Irritationen ernsthafte Symptome. Das Brennen wird stärker, das Kribbeln weicht Taubheit, der Schmerz breitet sich aus. Polyneuropathie, eine Erkrankung der Nerven, verändert das Leben Schritt für Schritt.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Narzisstische Persönlichkeiten – stark nach außen, zerbrechlich im Inneren
Sie gelten als Menschen, die wissen, was sie wollen. Sie wirken entschlossen, selbstbewusst, charismatisch – und doch bleibt nach Begegnungen mit ihnen oft ein eigentümliches Gefühl zurück: Bewunderung, gemischt mit Unbehagen. Narzisstische Persönlichkeiten verstehen es, Aufmerksamkeit zu binden und Loyalität zu erzeugen. Hinter der Fassade findet sich jedoch häufig ein fragiles Selbstbild, das auf ständige Bestätigung angewiesen ist.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Wie Polyneuropathie einem das Leben entreißt – wenn Nerven versagen
Am Anfang steht oft ein kaum merkliches Kribbeln: ein leichtes Taubheitsgefühl in den Zehen, punktförmiges Brennen an den Fußsohlen nach einem langen Tag. Viele deuten es als Müdigkeit oder Druckstellen. Mit der Zeit verdichtet sich das Gefühl zu neuropathischem Schmerz: brennend, stechend, elektrisierend, häufig nachts stärker. Deckenberührung oder ein Luftzug werden als schmerzhaft erlebt (Allodynie). Schlaf bricht auf wenige, nicht erholsame Phasen zusammen; Tagesmüdigkeit und Konzentrationsprobleme folgen. Manche beschreiben anhaltendes „Ameisenlaufen“, andere wechselnde Attacken wie Nadelstiche oder Stromschläge – ohne äußeren Anlass.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Polyneuropathie – wenn die Nerven aus dem Gleichgewicht geraten
Polyneuropathie – ein Wort, das für viele Betroffene zunächst nur nach einer Diagnose klingt, tatsächlich aber eine ganze Lebensrealität beschreibt. Es geht um Nerven, die nicht mehr so funktionieren, wie sie sollen: zu empfindlich, zu träge oder gar stumm. Oft beginnt es schleichend. Ein Kribbeln in den Zehen, ein leichtes Brennen an den Fußsohlen, eine Unsicherheit beim Gehen – man denkt zunächst an Durchblutungsprobleme, Müdigkeit oder unbequeme Schuhe. Doch über Wochen oder Monate werden aus diesen unscheinbaren Signalen spürbare Einschränkungen.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Können Knochenmetastasen streuen?
Die Diagnose „Knochenmetastasen“ erschüttert oft das innere Gleichgewicht. Unmittelbar stellt sich die Frage, ob eine solche Metastase selbst weiterstreuen kann. Medizinisch entscheidend ist die klare Antwort: Eine Knochenmetastase ist kein neuer, eigenständiger Primärtumor. Sie „streut“ im alltagssprachlichen Sinn nicht, sondern bleibt biologisch ein Ableger der ursprünglichen Krebserkrankung. Zugleich ist das Vorliegen von Metastasen ein Hinweis darauf, dass die Erkrankung den ganzen Organismus betrifft und daher systemisch behandelt werden sollte. Diese doppelte Perspektive – lokal beruhigen, insgesamt aktiv behandeln – bildet den roten Faden dieses Leitfadens.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Zurzuvae (Zuranolon) bei postpartaler Depression: neue Optionen in einer verletzlichen Zeit
Die ersten Wochen nach der Geburt sind für viele Frauen eine Zeit großer Umstellung. Während Freude über das Kind überwiegt, führen Schlafmangel, hormonelle Veränderungen und emotionale Belastung bei manchen zu einer ernsthaften Erkrankung: der postpartalen Depression (PPD). Sie unterscheidet sich deutlich vom vorübergehenden „Babyblues“ der ersten Tage und kann Mutter-Kind-Bindung, Alltag und Gesundheit spürbar beeinträchtigen.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Medikamente bei Knochenmetastasen – was wirklich hilft und wie sie wirken
Wenn Krebs in die Knochen streut, kann das Ihr Leben auf den Kopf stellen, und ich kann mir vorstellen, wie belastend das für Sie ist – die anhaltenden Schmerzen, die Angst, sich nicht mehr frei zu bewegen, und die ständige Sorge vor Brüchen oder anderen Komplikationen. Es fühlt sich oft an wie ein unsichtbarer Feind, der die Stabilität Ihres Körpers untergräbt. Aber lassen Sie uns gemeinsam einen hoffnungsvollen Blick werfen: Die Medizin hat in den letzten Jahren beeindruckende Fortschritte gemacht, und es gibt nun eine breite Palette an Medikamenten, die gezielt in die Knochenprozesse eingreifen.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Grauer Star (Katarakt) – Wenn die Welt langsam verschwimmt
Der Graue Star, in der Medizin als Katarakt bezeichnet, ist eine Erkrankung, bei der die klare Linse im Auge allmählich trüb wird. Dadurch verschlechtert sich das Sehvermögen zunehmend. Betroffene beschreiben häufig, dass die Welt an Klarheit verliert, als würden sie durch ein beschlagenes Fenster schauen. Farben erscheinen blasser, Kontraste schwächer, und scharfe Konturen verschwimmen ineinander. Für viele Menschen ist diese Entwicklung beunruhigend, denn sie tritt meist schleichend ein und bleibt lange Zeit unbemerkt.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
CA 15-3 und CEA bei Brustkrebs – was diese Werte wirklich bedeuten
Wenn bei Ihnen oder einem geliebten Menschen Brustkrebs diagnostiziert wird, bricht eine Welt zusammen. Plötzlich stehen Sie vor einer Flut aus medizinischen Begriffen, Behandlungen und Unsicherheiten, die das Leben auf den Kopf stellen. Operationen, Chemotherapie, Strahlentherapie oder Antikörpertherapien – all das wird zur neuen Realität. Und mittendrin tauchen Laborwerte auf, die wie fremde Botschaften wirken: CA 15-3 und CEA.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Krebs-Blutwerte verstehen: So erkennen Sie, ob der Tumor aktiv ist oder in Remission
Nach einer Krebsdiagnose begleitet viele Betroffene dieselbe Frage:
„Wie kann ich erkennen, ob der Krebs noch aktiv ist oder ob die Erkrankung in Remission ist?“
Diese Unsicherheit ist ganz normal. Die Angst vor einem Rückfall, die Hoffnung auf Ruhe – all das macht jede Kontrolle zu einem Moment zwischen Anspannung und Erleichterung.
Um festzustellen, wie aktiv eine Krebserkrankung ist, greifen Ärztinnen und Ärzte auf verschiedene Hinweise zurück: Blutwerte, sogenannte Tumormarker, bildgebende Verfahren und den klinischen Zustand. Kein einzelner Wert ist allein entscheidend – aber zusammen erzählen sie eine klare Geschichte darüber, wie es im Körper aussieht.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung: Wenn Entzündung zur Dauerbelastung wird
Wenn die Bauchspeicheldrüse sich entzündet, ist das für Betroffene oft ein leiser, aber beharrlicher Kampf. Die chronische Pankreatitis ist keine Erkrankung, die über Nacht entsteht. Sie schleicht sich über Jahre ins Leben, oft unbemerkt, bis die ersten Symptome den Alltag überschatten. Doch mit der richtigen Unterstützung, einem bewussten Lebensstil und medizinischer Begleitung können Betroffene lernen, mit dieser Diagnose ein erfülltes Leben zu führen. Dieser Artikel beleuchtet die Erkrankung einfühlsam, erklärt Ursachen, Symptome, Behandlungsmöglichkeiten und gibt praktische Tipps für den Alltag – mit einem besonderen Fokus auf Prognose, Lebenserwartung und das Leben mit der Krankheit.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Akute Bauchspeicheldrüsenentzündung: Wenn der Körper Alarm schlägt
Stell dir vor, du fühlst ein leichtes Drücken im Bauch, vielleicht nach einem üppigen Essen. Es scheint harmlos, vielleicht eine kleine Verdauungsstörung. Doch plötzlich wird der Schmerz intensiver, durchzieht deinen Oberbauch und strahlt in den Rücken. Jede Bewegung tut weh, Übelkeit setzt ein, und du fühlst dich, als ob dein Körper gegen dich arbeitet. Was wie ein vorübergehendes Unwohlsein begann, könnte der Beginn einer akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung sein – einer Erkrankung, die schnell ernst wird, aber mit der richtigen Hilfe gut behandelbar ist.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Leben nach einem schweren Herzinfarkt
Ein Herzinfarkt verändert vieles – oft von jetzt auf gleich. In der Klinik beginnt die Behandlung, draußen wächst die stille Sorge. Angehörige und Freunde warten, schreiben kurze Nachrichten, halten sich an kleinen Updates fest. Es ist weniger Drama als Ungewissheit: Wie geht es weiter? Was bedeutet das für den Alltag, für Arbeit, Reha, Medikamente? Diese Fragen tragen nicht nur Betroffene, sondern auch die Menschen an ihrer Seite. Sie möchten unterstützen, ohne zu drängen; Zuversicht geben, ohne etwas zu beschönigen. Genau dort beginnt das „zweite Leben“: gemeinsam, vorsichtig, Schritt für Schritt – mit Raum für Erholung, Gedächtnis und Konzentration, für Fatigue und für kleine Fortschritte, die wieder Vertrauen wachsen lassen.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Aortenriss – Wenn das Herz gegen die Zeit kämpft
Manchmal entscheidet sich das Leben in einem einzigen Atemzug. Es ist der Moment, in dem ein Mensch plötzlich innehält, weil er spürt, dass etwas nicht stimmt – ein brennender, reißender Schmerz schießt durch Brust oder Rücken, als würde der Körper von innen auseinandergerissen. Sekunden später taumelt er, klammert sich an eine Wand, ringt nach Luft. Die Welt verschwimmt, Schweiß bricht aus, der Puls rast, der Körper gehorcht nicht mehr. Für Außenstehende sieht es aus wie ein Herzinfarkt – doch in Wahrheit geschieht etwas noch Gefährlicheres: die Hauptschlagader, die Aorta, reißt. Ein Aortenriss, auch Aortenruptur genannt, ist einer der dramatischsten Notfälle der modernen Medizin. Innerhalb weniger Minuten entscheidet sich, ob ein Mensch überlebt oder verblutet.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
PFAS – das unsichtbare Gift unserer Zeit
Sie haben keinen Geruch, keinen Geschmack und keine Farbe. Niemand sieht sie, niemand spürt sie – und doch sind sie überall: in unserem Blut, in unseren Böden, in der Luft und im Wasser. PFAS – das steht für per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen, eine Stoffgruppe, die die moderne Industrie revolutionierte und gleichzeitig eine ökologische Katastrophe von beispiellosem Ausmaß ausgelöst hat.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Machen Süßstoffe dumm? – Neue Studie sät Zweifel
Vor wenigen Jahren galten sie noch als kleine Revolution im Supermarktregal: Süßstoffe – die kalorienfreien Helfer, die Zucker ersetzen sollten. Sie machten Diätgetränke möglich, Desserts ohne Reue und versprachen Genuss ohne Folgen. Wer wollte da nicht zugreifen? Kein Zucker, kein Fett, kein Problem – so schien es.
Doch inzwischen gerät dieses Bild ins Wanken. Immer mehr Studien weisen darauf hin, dass künstliche Süßstoffe keineswegs so neutral sind, wie lange angenommen. Die neueste Untersuchung, veröffentlicht im Fachjournal Neurology, liefert nun besonders beunruhigende Hinweise: Menschen, die regelmäßig Süßstoffe konsumieren, schneiden bei Gedächtnistests langfristig schlechter ab – ihr Gehirn altert offenbar schneller.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Nach der Bypass-Operation: Wie man lernt, seinem Körper wieder zu vertrauen
Nach einer Bypass-Operation beginnt nicht nur die körperliche Heilung – es beginnt eine leise, tiefgehende Reise zu sich selbst. Viele Betroffene berichten, dass die eigentliche Veränderung nicht auf dem Operationstisch, sondern erst danach geschieht: im Kopf, im Herzen, im Blick auf das eigene Leben. Denn wer einmal so nah an der Grenze war, nimmt vieles anders wahr – sich selbst, den Körper, und das, was wirklich zählt.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Sex nach der Entfernung der Eierstöcke – Nähe, Lust und das Wiederfinden des eigenen Körpers
Die Entfernung der Eierstöcke – medizinisch Ovarektomie genannt – ist einer der tiefgreifendsten Eingriffe, die eine Frau erleben kann. Er betrifft nicht nur den Hormonhaushalt, sondern das gesamte Selbstverständnis, die Beziehung zum eigenen Körper und die Art, wie Nähe, Zärtlichkeit und Sexualität empfunden werden. Viele Frauen beschreiben die Zeit danach als emotional aufgewühlt: zwischen Erleichterung, dass eine Krankheit besiegt wurde, und dem schmerzhaften Bewusstsein, dass sich der eigene Körper verändert hat – endgültig und spürbar. Diese Veränderungen reichen weit über das Physische hinaus. Sie berühren Fragen von Weiblichkeit, Selbstwert, Attraktivität und Identität. Sexualität wird in dieser Phase oft zu einem stillen Thema. Viele trauen sich kaum, darüber zu sprechen, selbst mit dem Partner oder der Ärztin. Dabei wäre genau das wichtig – denn die Art, wie man Intimität erlebt, kann sich nach der Operation verändern, aber sie kann sich auch neu entwickeln, tiefer, bewusster und sinnlicher, wenn man ihr Raum gibt.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Wenn das Herz plötzlich rast – AVNRT verstehen, erleben und überwinden
Es geschieht oft in einem Moment völliger Ruhe: Man sitzt auf dem Sofa, liest vielleicht ein Buch oder schaut fern, und plötzlich beginnt das Herz zu rasen. Kein schleichender Beginn, kein erkennbarer Auslöser – es ist, als würde ein Schalter umgelegt. Der Puls schnellt in die Höhe, das Herz klopft bis in den Hals, manchmal wird einem schwindelig, manchmal kommt Angst auf. Wer so etwas zum ersten Mal erlebt, denkt unweigerlich an das Schlimmste – Herzinfarkt, Kreislaufzusammenbruch, Lebensgefahr. Doch häufig steckt dahinter eine spezielle Form der Herzrhythmusstörung, die sich AVNRT (atrioventrikuläre nodale Reentry-Tachykardie) nennt. Der Name klingt kompliziert, das Gefühl bedrohlich – und doch ist die Erkrankung in den allermeisten Fällen gutartig und heilbar.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Wie lange muss ich nach einer Herzablation im Krankenhaus bleiben?
Die gute Nachricht zuerst: In den meisten Fällen ist der Krankenhausaufenthalt nach einer Herzablation heute deutlich kürzer, als viele denken. Die Ablation gehört inzwischen zu den Routineeingriffen der modernen Kardiologie – schonend, sicher und meist mit einer sehr schnellen Erholungsphase. Dennoch hängt die genaue Dauer des Aufenthalts von verschiedenen Faktoren ab, etwa der Art der Rhythmusstörung, dem allgemeinen Gesundheitszustand und dem individuellen Heilungsverlauf.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Wie lange bin ich nach einer Verödung (Ablation) krankgeschrieben?
Nach einer Herzablation oder sogenannten Verödung fragen sich viele Betroffene, wie lange sie im Alltag tatsächlich ausfallen. Die meisten spüren schon kurz nach dem Eingriff eine deutliche Erleichterung, doch das Herz und der Körper brauchen etwas Zeit, um sich zu stabilisieren. Wie lange du krankgeschrieben wirst, hängt von mehreren Faktoren ab – etwa vom Eingriff selbst, deinem Beruf und davon, wie dein Körper auf die Behandlung reagiert.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Plötzlicher Blutdruckanstieg ohne Stress – wenn der Körper ohne ersichtlichen Grund Alarm schlägt
Ein plötzlicher Blutdruckanstieg kann verunsichern – besonders dann, wenn man ruhig auf dem Sofa sitzt, entspannt spazieren geht oder gar schläft. Viele Menschen erleben solche Momente als beunruhigend, weil kein erkennbarer Auslöser vorhanden ist. Kein Ärger, keine körperliche Anstrengung, kein Stress – und doch zeigt das Messgerät plötzlich Werte über 170 oder gar 180 mmHg an. Wie kann das sein, wenn man sich weder aufgeregt noch unwohl fühlt?
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Stechender Brustschmerz beim Einatmen – aber unauffälliges EKG
Wenn der Schmerz sticht, aber das Herz ruhig bleibt!
Stechende Schmerzen in der Brust gehören zu den Symptomen, die Menschen zutiefst verunsichern. Der Gedanke an einen Herzinfarkt schießt sofort in den Kopf – und das ist nachvollziehbar. Kaum ein Körpergefühl löst so viel Angst aus, weil es unmittelbar mit der Vorstellung von Lebensgefahr verbunden ist. Doch nicht jeder Schmerz in der Brust kommt vom Herzen. Wenn das EKG unauffällig ist, beginnt eine Phase der Unsicherheit: Die Beschwerden sind real, aber die Ursache bleibt unklar.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Hashimoto ohne funktionsfähige Schilddrüse: Gibt es noch „Schübe“?
Viele Betroffene erleben Phasen, in denen Beschwerden plötzlich zunehmen: Müdigkeit, Frieren, Antriebslosigkeit, Herzklopfen, innere Unruhe oder Konzentrationsprobleme. Das fühlt sich an wie ein „Schub“. Wenn die Schilddrüse durch Hashimoto jedoch weitgehend zerstört ist – oder operativ entfernt wurde –, handelt es sich nicht mehr um echte Entzündungsschübe der Schilddrüse. In der frühen Krankheitsphase konnten entzündete Gewebeanteile kurzfristig Hormone freisetzen („Hashitoxikose“). Fehlt aktives Gewebe, entfällt dieser Mechanismus. Wellenförmige Beschwerden können trotzdem auftreten – aus anderen, gut behandelbaren Gründen.
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Proximale inkomplette Ruptur des medialen Kollateralbandes (MCL)
Wie schnell heilt eine Innenbandverletzung im Knie?
Das mediale Kollateralband (MCL) stabilisiert die Innenseite deines Knies gegen ein Aufklappen nach innen. Bei einer proximalen inkompletten Ruptur ist das Band nahe seinem Ursprung am Oberschenkel angerissen, aber nicht vollständig durchtrennt. Das klingt dramatisch, ist aber in den meisten Fällen gut konservativ behandelbar – mit Struktur, Geduld und einer klugen Rehabilitation.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Herzablation – Wenn das Herz aus dem Takt gerät und wieder seinen Rhythmus finden soll
Das Herz schlägt rund 100.000 Mal am Tag – und doch nehmen wir diesen Takt kaum wahr, solange er regelmäßig bleibt. Wenn das Herz aber stolpert, rast oder unregelmäßig schlägt, verändert sich plötzlich alles: Angst, Schwindel, Engegefühl in der Brust, Erschöpfung. Manche spüren das Herz bis in den Hals klopfen, andere werden nachts davon wach. Für viele beginnt dann eine lange Zeit der Unsicherheit. Was ist los mit mir? Ist das gefährlich? Und vor allem: Wird das jemals wieder besser?
Eine Herzablation kann in solchen Fällen eine wirksame und dauerhafte Lösung sein. Sie zielt darauf ab, fehlerhafte elektrische Signale im Herzen zu beseitigen – also die eigentliche Ursache der Rhythmusstörung. Der Name klingt technisch, doch hinter der Methode steckt eine präzise und zugleich schonende Behandlung, die für viele Menschen den Weg zurück in ein normales Leben bedeutet.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Leben nach der Intensivstation – das Post-Intensiv-Care-Syndrom (PICS)
Wer eine schwere Krankheit überlebt, gilt nach medizinischen Maßstäben als „gerettet“. Doch viele Menschen erleben nach dieser Grenzerfahrung, dass Überleben nicht automatisch Heilung bedeutet. Der Körper funktioniert vielleicht wieder, aber etwas hat sich verändert – tief im Inneren, in der Wahrnehmung, im Denken, in der Seele. Nach einem Aufenthalt auf der Intensivstation fühlen sich viele Betroffene wie entwurzelt. Sie sind erschöpft, verwirrt, ängstlich oder traurig, oft ohne genau zu wissen, warum. Sie spüren, dass sie nicht mehr dieselben sind wie vor der Erkrankung. Dieses Phänomen ist keine Einbildung, sondern eine anerkannte Folge schwerer, intensivmedizinischer Behandlungen: das Post-Intensiv-Care-Syndrom, kurz PICS.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Leben nach einer Sepsis: das Post-Sepsis-Syndrom
Eine überstandene Sepsis bedeutet zunächst Rettung aus einer lebensbedrohlichen Situation. Für Patienten und Angehörige ist es ein Moment tiefster Erleichterung, wenn die akute Gefahr gebannt ist und die Intensivstation endlich verlassen werden kann. Doch das Überleben markiert nicht automatisch die Rückkehr ins alte Leben. Viele erleben nach der Sepsis eine zweite, stille Krankheitsphase, die mitunter noch belastender ist als die akute Krise: das Post-Sepsis-Syndrom. Es handelt sich um ein komplexes Folgenbündel, das Körper, Geist und Seele betrifft und Patienten oft über Jahre begleitet.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Aktuelle Studien zu Herzkrankheiten
- Einfluss der psychischen Gesundheit: Eine Studie der American College of Cardiology zeigt, dass psychische Belastungen wie Depressionen oder Angstzustände nach einem Herzinfarkt das Risiko eines erneuten Herzereignisses innerhalb von fünf Jahren verdoppeln können. Dies unterstreicht die Bedeutung der psychischen Gesundheit bei der Erholung nach einem Herzinfarkt
- Geschlechtsspezifische Unterschiede: Eine aktuelle Untersuchung hat herausgefunden, dass junge Frauen häufiger innerhalb eines Jahres nach einem Herzinfarkt wieder ins Krankenhaus eingeliefert werden als Männer. Dies legt nahe, dass Frauen spezifische Nachsorge und Interventionen benötigen, um das Risiko weiterer Herzprobleme zu minimieren.
- Kardiale Rehabilitation: Die American Heart Association betont die Wichtigkeit der kardialen Rehabilitation in den ersten Monaten nach einem Herzinfarkt. Diese Phase ist entscheidend für die Wiederherstellung der körperlichen und mentalen Gesundheit sowie für die Anpassung der Lebensgewohnheiten, um zukünftige Herzereignisse zu verhindern.
- Beinmuskulatur und Prognose: Forschungsergebnisse, die auf dem Kongress der European Society of Cardiology vorgestellt wurden, zeigen, dass Patienten mit stärkeren Quadrizepsmuskeln ein geringeres Risiko haben, nach einem Herzinfarkt eine Herzinsuffizienz zu entwickeln. Dies deutet darauf hin, dass gezieltes Krafttraining in der Rehabilitation eine wichtige Rolle spielen könnte










