Visite-Medizin
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Aktuelle medizinische Studie, News und Informationen für Patienten
ME/CFS: Post-Exertional Malaise – die Strafe für jede Anstrengung
Autor: Mazin Shanyoor
Post-Exertional Malaise (PEM) ist für viele Betroffene das brutalste Merkmal von ME/CFS: Eine massive, oft verzögerte Verschlechterung nach kleinster Belastung, die Stunden, Tage oder Wochen dauern kann.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Nach der Krebstherapie – Gefühl des Alleingelassenseins sowie soziale und berufliche Schwierigkeiten
Autor: Mazin Shanyoor
Es gibt einen Moment, den viele Menschen nach einer Krebstherapie nie vergessen, gerade weil er so unspektakulär wirkt. Kein dramatischer Befund, kein lautes Ereignis, keine Sirene.
Nur ein letzter Termin, ein letztes Gespräch, ein letzter Blick auf den Kalender – und dann dieses seltsame, fast körperliche Gefühl: Die intensive Begleitung ist vorbei. Die Tür der Behandlung fällt ins Schloss, und das, was zuvor jeden Tag Struktur, Halt und Aufmerksamkeit hatte, wird plötzlich leise.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Nach der Krebstherapie: Schlafstörungen
Autor: Mazin Shanyoor
Wenn die Nacht nicht mehr schützt, sondern auslaugt
Es gibt einen Moment nach der Krebstherapie, den kaum jemand vorbereitet. Die Behandlungen sind beendet, die Termine werden weniger, das medizinische Umfeld zieht sich langsam zurück. Von außen beginnt das Kapitel „Danach“. Doch innen beginnt oft etwas völlig anderes.
Sobald es Abend wird und das Licht gedimmt ist, sobald der Körper ins Bett sinkt und die Welt still wird, zeigt sich eine Wahrheit, die tagsüber noch verborgen war. Der Schlaf, einst ein selbstverständlicher Rückzugsort, ist nicht mehr verlässlich.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Wenn Migräne bei Jugendlichen in die Psychoecke gestellt wird – und gut gemeinte Ratschläge tief verletzen
Autor: Mazin Shanyoor
Ein Erfahrungsbericht – weil manche Verletzungen nicht im Kopf beginnen, aber dort für immer bleiben
Es gibt Schmerzen, die nicht nur weh tun. Sie verändern, wie du dich in der Welt bewegst. Sie verändern, wie du dich selbst anschaust. Und sie verändern, wie du anderen Menschen vertraust. Migräne ist so ein Schmerz.
Nicht, weil sie „nur Kopfschmerz“ wäre, sondern weil sie dich in einen Zustand wirft, in dem nichts mehr normal ist: Licht wird zum Angriff, Geräusche zu Schlägen, jeder Gedanke zu schwer, jeder Atemzug zu laut im eigenen Körper.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Nach der Chemotherapie: Kognitive Einschränkungen – wenn der Kopf nicht mehr gehorcht („Chemo-Brain“)
Autor: Mazin Shanyoor
Wenn die Therapie endet, aber der eigene Geist nicht zur Ruhe kommt!
Viele Menschen stellen sich das Ende einer Chemotherapie als einen klaren Wendepunkt vor. Der letzte Beutel läuft durch, die letzte Infusion tropft, der Kalender zeigt endlich ein Danach. Für das Umfeld beginnt in diesem Moment die Phase der Erleichterung.
Man gratuliert, man atmet auf, man spricht von einem neuen Kapitel. Doch für viele Betroffene fühlt sich dieser Übergang nicht wie ein Abschluss an, sondern wie der Beginn einer neuen, schwer greifbaren Unsicherheit. Der Körper ist geschwächt, aber sichtbar auf dem Weg der Erholung. Der Kopf hingegen folgt diesem Weg nicht automatisch.
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Nach Chemo- und Strahlentherapie – leider ist danach nicht alles gut
Autor: Mazin Shanyoor
Problematische Neuropathien, Muskelqualen, Gelenksteifheit und chronische Erschöpfung!
Der Augenblick, in dem die letzte Infusion läuft oder die letzte Bestrahlung abgeschlossen ist, wirkt für viele Außenstehende wie ein Wendepunkt ins Licht. Familien, Freunde, Kollegen und selbst manche Ärzte verbinden diesen Moment mit der Vorstellung von Erleichterung.
Doch in dir geschieht etwas anderes. Du bist erschöpft, leer, fragil. Und manchmal ist genau dieser Moment, in dem die Behandlung endet, der Augenblick, in dem du zum ersten Mal wirklich spürst, was dein Körper tatsächlich durchgemacht hat.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Polyneuropathie: Wenn die Nächte zur Qual werden – Nerven, die brennen wie glühender Draht
Autor: Mazin Shanyoor
Es gibt Krankheiten, die den Tag belasten. Und es gibt Krankheiten, die die Nacht zerstören. Für Menschen mit Polyneuropathie beginnt der schlimmste Teil des Leidens oft genau dann, wenn der Körper zur Ruhe kommen möchte, wenn die Stille einkehrt, wenn die Welt sich zurückzieht.
Während andere den Schlaf finden, liegst du wach und spürst, wie sich in deinen Nerven ein Feuer entzündet, das immer weiter aufflammt, als würde die Dunkelheit selbst den Schmerz verstärken.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Die Angst vor dem nächsten Schwindelanfall – wenn der eigene Kopf einen im Stich lässt
Autor: Mazin Shanyoor
Es gibt Erfahrungen, die ein Leben spalten wie ein Riss im Boden. Vorher ist alles selbstverständlich, vertraut, stabil. Danach fühlt sich die Welt anders an. Akuter Schwindel gehört zu jenen Erfahrungen, die diese Grenze markieren, und er tut es auf eine Weise, die zutiefst verstört: körperlich, emotional, psychisch.
Der Moment, in dem der Boden unter den Füßen zu schwanken beginnt oder die Umgebung sich plötzlich löst, brennt sich in das Gedächtnis ein wie ein Schock.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
ME/CFS ist wie Folter – wenn der Körper einen zermürbt
Autor: Mazin Shanyoor
ME/CFS ist eine Krankheit, die jede Sprache übersteigt. Sie brennt Menschen aus, ohne sichtbare Verletzungen zu hinterlassen, sie zerstört Energie, ohne Blut fließen zu lassen, und sie trifft Körper und Seele in einer Intensität, die Außenstehende kaum erfassen können.
Betroffene beschreiben ihr Leben, als hätte jemand den Schalter des gesamten Systems auf „Überlastung“ gestellt – Tag für Tag, Nacht für Nacht, ohne Pause, ohne Erholung, ohne Aussicht darauf, dass der Körper sich plötzlich besinnt und wieder funktioniert. ME/CFS fühlt sich für viele an wie Folter.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Polyneuropathie ist eine vernichtende Krankheit – Symptome und Schmerzen aus der Hölle
Wenn der Schmerz das eigene Leben zerreißt!
Polyneuropathie ist keine Krankheit, die man einfach „mit aushält“. Sie ist eine stille, gnadenlose Zerstörung von innen, die Menschen an Grenzen bringt, von denen sie vorher nicht einmal wussten, dass es sie gibt.
Der Schmerz kommt nicht von außen, nicht von einer Wunde, nicht von einem gebrochenen Knochen – er wird im Körper selbst erzeugt, von Nerven, die ihre Aufgabe verloren haben und stattdessen ein Feuer entfachen, das sich durch jeden Tag und jede Nacht frisst.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Fibromyalgie – Körper und Kopf am Limit. Wie soll es nur weitergehen?
Autor: Mazin Shanyoor
Es beginnt oft leise. Ein Ziehen in den Muskeln, das man erst für Erschöpfung hält. Ein Morgen, an dem der Körper schwerer wirkt als sonst, als würde eine unsichtbare Last auf den Schultern liegen. Ein Tag, an dem die Hände nicht so wollen, wie du willst, oder ein scheinbar grundloser Schmerz im Rücken oder in den Beinen aufsteigt.
Viele Betroffene erinnern sich nicht an den einen Moment, in dem alles begann. Viel eher entsteht eine langsame Verdichtung, ein unmerkliches Zusammenziehen der Lebensmöglichkeiten.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Tinnitus – wenn ein Geräusch dein ganzes Leben übernimmt
Autor: Mazin Shanyoor
Wenn ein unsichtbarer Klang jede Sekunde übernimmt und dein Innerstes erschüttert!
Es gibt Erkrankungen, die lautlos auftreten – und doch das gesamte Leben übertönen. Tinnitus ist eine dieser Erfahrungen, die für Außenstehende unhörbar bleibt, aber für Betroffene alles überschattet.
Ein Geräusch, das aus dem eigenen Inneren kommt, ein Pfeifen, Brummen, Kreischen oder Rauschen, das sich nicht abstellen lässt und sich nicht wie andere Geräusche in der Welt verliert.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Tinnitus – Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten
Autor: Mazin Shanyoor
Wenn ein Geräusch entsteht, das niemand hört – außer dir!
Tinnitus ist ein Phänomen, das für Außenstehende unsichtbar bleibt und doch für Betroffene zu einer tiefgreifenden Belastung werden kann. Es beginnt oft plötzlich: ein Pfeifen, ein Summen, ein Brummen oder ein hochfrequenter Ton, der sich in den Kopf schiebt, ohne dass eine äußere Schallquelle existiert.
Manche hören ein Rauschen wie Wind, andere ein konstantes Summen wie Elektrolinien, wieder andere ein Klopfen im Rhythmus des Herzschlags.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Akuter Schwindel – der mein Leben bestimmt
Autor: Mazin Shanyoor
Wenn ein einziger Moment das Leben spaltet!
Es gibt Momente, in denen das Leben nicht langsam seine Richtung verändert, sondern in einem einzigen Augenblick aus der Bahn gerissen wird. Akuter Schwindel ist genau so ein Moment. Er kündigt sich oft nicht an, er fragt nicht, ob es gerade passt, er nimmt keine Rücksicht auf Termine, Verpflichtungen oder Pläne.
Er ist einfach da. Plötzlich. Ohne Vorwarnung. In einer Sekunde ist die Welt noch normal, in der nächsten scheint der Boden zu schwanken, die Umgebung kippt oder dreht sich, und der eigene Körper fühlt sich fremd an.
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Fibromyalgie und Herzrasen – die stille innere Unruhe, die niemand sieht
Autor: Mazin Shanyoor
Es gibt Krankheiten, die den Körper erschöpfen. Und es gibt Krankheiten, die zusätzlich das Vertrauen in die eigene innere Stabilität angreifen. Fibromyalgie gehört zu jenen Erkrankungen, die beides vereinen: eine körperliche Dauerbelastung und eine emotionale Unsicherheit, die schleichend wächst.
Unter all den Symptomen, die diese Krankheit mit sich bringt, sticht eines besonders hervor, weil es nicht nur körperlich, sondern existenziell wirkt: das plötzliche Herzrasen.
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Wenn Migräne nicht ernst genommen wird und ein Leben zum Stillstand zwingt
Autor: Mazin Shanyoor
Ein persönlicher Bericht über Schmerz, Zweifel und die zerstörerische Wirkung des Nicht-Gesehen-Werdens!
Es gibt Krankheiten, die reißen dich körperlich nieder. Und es gibt Krankheiten, die nehmen dir zusätzlich dein Vertrauen in die Welt. Migräne gehört zu jenen Erkrankungen, die beides tun.
Sie zerschneidet Tage, formt Nächte um, zwingt den Körper in die Knie – und schafft gleichzeitig eine unsichtbare Mauer zwischen dir und deiner Umgebung.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Depression – wenn plötzliches Herzrasen dich immer wieder ausbremst
Autor: Mazin Shanyoor
Stell dir einen Moment vor, der nach außen völlig unspektakulär wirkt. Du sitzt am Tisch, schaust aus dem Fenster oder liegst auf dem Sofa. Dein Körper ist ruhig, es passiert nichts Gefährliches. Und trotzdem beginnt auf einmal dein Herz zu rasen.
Es klopft, stolpert, hämmert so laut, dass du es im Hals spürst. In deinem Kopf taucht der Gedanke auf, den viele kennen: „Mit meinem Herzen stimmt etwas nicht. Vielleicht ist es jetzt soweit.“
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Polyneuropathie – die Scham der Blasenprobleme
Autor: Mazin Shanyoor
Wenn ein stilles Symptom ein Leben aus der eigenen Mitte drängt!
Es gibt Symptome, die man sieht, die man hört, die man beinahe greifen kann – und es gibt jene, die im Stillen wirken. Die Polyneuropathie ist eine Krankheit, die den Körper an vielen Stellen brüchig macht.
Bild zum Artikel: Polyneuropathie – die Scham der Blasenprobleme
Doch eines ihrer bedrückendsten Gesichter zeigt sich nicht in brennenden Füßen, nicht im Verlust der Kraft, nicht in der Erschöpfung – sondern in einem Tabu, das tief im Innern wirkt: die Blasenprobleme.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Migräne, die lähmt. Wenn nichts mehr geht
Autor: Mazin Shanyoor
Es gibt Schmerzen, die man aushält, weil man sie kennt, und solche, die das Leben für Stunden oder Tage in eine einzige, enge Linie verwandeln. Eine Migräneattacke gehört zu diesen eruptiven, überwältigenden Erfahrungen. Sie trifft nicht wie ein Kopfschmerz, der sich langsam aufbaut und ebenso langsam wieder abzieht.
Sie kommt wie ein Bruch – ein Riss in der eigenen Wahrnehmung, ein Moment, in dem das Gehirn die Prioritäten verschiebt und jede andere Funktion nur noch Nebensache ist.
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Bestrahlung bei Krebs – Wie sie den Körper fordert und warum sie so erschöpfend ist
Autor: Mazin Shanyoor
Wenn eine Behandlung den Alltag Stück für Stück verändert
Eine Strahlentherapie wirkt von außen betrachtet oft erstaunlich unspektakulär. Du fährst zur Klinik oder Praxis, wartest, wirst auf eine Liege gelegt, die eigentliche Bestrahlung dauert meist nur wenige Minuten, und danach gehst du wieder nach Hause.
Kein Blut, keine sichtbaren Eingriffe, keine Verbände. Für Menschen, die das nur von außen kennen, sieht es schnell so aus, als wäre es nur ein kurzer Termin am Tag, einer von vielen.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Der unsichtbare Nebel: Wie Long Covid mein Denken lähmt
Autor: Mazin Shanyoor
Es gibt einen Moment, den viele mit Long Covid sehr genau kennen: Man sitzt da, vielleicht am Tisch, vor dem Computer oder auf dem Sofa, und merkt plötzlich, dass der eigene Kopf nicht mehr so funktioniert wie früher. Gedanken fühlen sich schwer an, als müssten sie sich durch zähen Nebel kämpfen.
Ein Wort, das eben noch da war, ist plötzlich verschwunden. Ein Plan, der sich klar angefühlt hat, bricht mitten im Denken auseinander.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Wenn das Leben plötzlich kippt: Depressive Wesensveränderung, sozialer Rückzug und der stille Verlust der eigenen Identität
Autor: Mazin Shanyoor
Wenn aus einem Bruch im Alltag eine innere Krise wird!
Es gibt Krankheiten, die laut sind – und solche, die leise beginnen. Sie schleichen sich in den Alltag, verändern Gewohnheiten, dämpfen Interessen und lassen einen Menschen Stück für Stück den Kontakt zu sich selbst verlieren.
Oft merkt die Umgebung früher als der Betroffene selbst, dass etwas nicht mehr stimmt. Jemand, der früher mitten im Leben stand, verlässlich da war, sich engagiert hat, Pläne schmiedete und sich auf Begegnungen freute, wirkt plötzlich wie aus dem eigenen Leben herausgefallen.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Fibromyalgie – der Körper am Limit
Autor: Mazin Shanyoor
Es gibt Erkrankungen, die schreien, und es gibt Erkrankungen, die flüstern – so leise, dass selbst Menschen, die täglich leiden, manchmal daran zweifeln, ob das, was sie fühlen, wirklich ernst genommen werden darf. Fibromyalgie gehört zu den stillsten und zugleich zerstörerischsten Krankheiten unserer Zeit.
Körper und Geist können nicht mehr – und niemand sieht, wie tief die Erschöpfung reicht.
Sie kommt ohne dramatische Bilder, ohne sichtbare Veränderungen, ohne laborchemische Beweise. Und gerade dadurch kann sie ein Leben bis ins Innerste erschüttern.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Long Covid: Die unsichtbaren Krankheiten – warum man Schmerz und Fatigue nicht sehen muss, um daran zu zerbrechen
Autor: Mazin Shanyoor
Long Covid ist eine stille Erschütterung des Körpers. Es ist eine Erkrankung, die nicht durch Wunden, Schwellungen oder sichtbare Veränderungen erkannt wird, sondern durch etwas, das tiefer liegt: den Verlust von Energie, Stabilität und Selbstverständlichkeit.
Wer an Long Covid erkrankt, trägt eine Last, die man nicht erkennt, wenn man nur auf die Oberfläche schaut. Viele Betroffene stehen morgens auf, bewegen sich durch den Tag, beantworten Nachrichten, führen Gespräche und erledigen Aufgaben – und wirken dabei äußerlich vollkommen gesund. Doch in ihnen tobt ein Zustand, der ihre Kraft jeden Tag neu infrage stellt.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Polyneuropathie – wenn Schmerzen, Schlafstörungen und Fatigue den Alltag übernehmen
Autor: Mazin Shanyoor
Ist das jetzt mein Leben?
Es gibt Nächte, in denen die Welt endlich leiser wird – und genau dann wird in dir alles laut. Draußen wird es dunkel, die Aufgaben des Tages sind erledigt, eigentlich wäre jetzt der Moment für Ruhe.
Polyneuropathie – wenn Schmerzen, Schlafstörungen und Fatigue den Alltag übernehmen.Du legst dich hin, hoffst auf Schlaf, und plötzlich beginnt ein Feuerwerk in deinen Nerven: Brennen in den Füßen, stechende Schmerzen in den Beinen, Kribbeln, als würden kleine Stromstöße durch deinen Körper jagen.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Wenn die Fatigue Monate oder Jahre nach der Chemotherapie das Leben bestimmt
Autor: Mazin Shanyoor
Es gibt einen Moment in der Krebsbehandlung, auf den alle hinarbeiten: den letzten Zyklus, die letzte Infusion, den Tag, an dem jemand sagt: „Das war die letzte Chemo.“ Dieser Tag wird von außen oft wie ein Ziel gefeiert. Man gratuliert dir, stellt sich vor, dass jetzt das Leben „zurückkommt“, dass du langsam wieder Kraft findest, dass sich alles nach Entwarnung anfühlt.
Doch genau in dieser Phase erleben viele Betroffene etwas vollkommen anderes. Statt eines Aufschwungs spürst du eine Schwere, die sich nicht abschütteln lässt. Es ist nicht die normale Müdigkeit nach einer anstrengenden Zeit, sondern ein Zustand, der alles durchzieht: den Körper, den Kopf, die Gefühle, jeden Tag, jede Entscheidung.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Fosfomycin (Fosfomycin-Trometamol) zur Behandlung akuter Blasenentzündungen
Autor: Mazin Shanyoor
Eine akute Blasenentzündung gehört zu den Infektionen, die das Leben von einem Moment auf den anderen aus dem Takt bringen können. Oft beginnt alles scheinbar harmlos: ein leichtes Brennen beim Wasserlassen, ein dumpfer Druck im Unterbauch, ein Gefühl von Irritation, das man zunächst nicht ernst nehmen möchte.
Viele greifen dann zu dem, was schon früher geholfen hat: viel trinken, eine Wärmflasche, D-Mannose, Cranberry-Präparate oder andere pflanzliche Mittel. Man hofft, dass der Körper es auch dieses Mal wieder allein schafft.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Nach der Chemo – wenn der Körper fertig ist, aber der Alltag weiterläuft
Autor: Mazin Shanyoor
Es gibt diesen Moment, den viele als großes Ziel vor Augen hatten: die letzte Chemotherapie. Der Tag, an dem die letzte Infusion durchgelaufen ist, das Piepen der Geräte verstummt, der Zugang entfernt wird und jemand „Geschafft“ sagt. Oft entstehen dabei Bilder im Kopf, die an einen Zieleinlauf erinnern: Erleichterung, Befreiung, ein großes Aufatmen – so, als würde mit dem Herausziehen der Kanüle alles Schwere einfach abfallen.
Von außen betrachtet ist das der Augenblick, in dem die Krankheit angeblich aufhört, die „Behandlung abgeschlossen“ ist und der Rückweg in ein normales Leben beginnt.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Bluthochdruck – muss ich jetzt mein Leben lang Tabletten nehmen?
Autor: Mazin Shanyoor
Es gibt Momente, die den Verlauf eines Lebens verändern, ohne dass man es in diesem Augenblick begreift. Eine Blutdruckmessung wirkt zunächst harmlos, fast banal, wie ein technischer Vorgang, den man schon unzählige Male erlebt hat. Die Manschette wird angelegt, der Arm fühlt sich leicht eingeschnürt an, der Druck steigt, während du vielleicht gedanklich schon beim nächsten Termin bist.
Doch dann ertönt das letzte Piepen, und das Display zeigt eine Zahl, die unerwartet hoch ist. Zuerst denkst du an einen Messfehler. Vielleicht lächelt der Arzt noch, bevor er ein zweites Mal misst. Doch schließlich bestätigt sich, was du nicht erwartet hast: Der Blutdruck ist deutlich erhöht.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Mein TSH ist 4,87 – bin ich jetzt schilddrüsenkrank?
Autor: Mazin Shanyoor
Du sitzt vielleicht beim Frühstück, öffnest die E-Mail mit deinen Laborwerten oder blätterst beim Arzt im Ausdruck, und plötzlich bleibt dein Blick an einer Zeile hängen: TSH 4,87. Daneben steht „erhöht“ oder ein kleines Sternchen.
In diesem Moment wird aus einer abstrakten Zahl etwas sehr Persönliches. Gedanken überschlagen sich: „Ist meine Schilddrüse kaputt? Erklärt das endlich, warum ich so müde bin? Muss ich jetzt mein Leben lang Tabletten nehmen?“
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin










