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Partnerschaft und Krebs – Zwischen Hoffnung zeigen und Angst verbergen
Die emotionale Doppelrolle von Partnern während einer Krebserkrankung!
Wenn ein Mensch an Krebs erkrankt, ist es selten der Augenblick der Diagnose, der alles verändert. Es ist der Moment danach.
Wenn die Worte ausgesprochen sind, die Fachbegriffe im Raum stehen und plötzlich eine Stille entsteht, die niemand geplant hat. In dieser Stille beginnt etwas zu kippen.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Die Scham der Betroffenen – Wenn häusliche Gewalt nicht laut ist, sondern beschämt
Warum man nicht einfach sagen kann: „Ich werde geschlagen in meiner Beziehung“ – und was dieses Schweigen mit Menschen macht. Es beginnt nicht mit einem Schlag, sondern mit einem inneren Rückzug!
Man stellt sich Gewalt oft wie eine Szene vor. Ein klarer Moment, ein klarer Täter, ein klarer Bruch. Etwas, das so eindeutig ist, dass es keinen Zweifel mehr geben kann. Etwas, das automatisch Hilfe auslöst, Empörung, Solidarität, ein Eingreifen.

Aber in Beziehungen ist Gewalt selten eine einzelne Szene. Sie ist häufiger ein Klima. Ein Klima, das sich unmerklich in den Alltag legt, bis die Luft darin nicht mehr frei ist.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Fibromyalgie – die Heftigkeit einer Erkrankung ohne Anerkennung
Wenn Schmerz nicht nachlässt, sondern den gesamten Menschen besetzt!
Fibromyalgie ist keine Erkrankung, die man „hat“. Sie ist eine Erkrankung, in der man lebt. Sie ist nicht etwas, das man morgens spürt und abends beiseitelegt. Sie ist ein Zustand, der sich über alles legt: über Bewegung, Denken, Fühlen, Planen, Hoffen.
Und sie beginnt oft leise, so leise, dass viele Betroffene im Nachhinein sagen: Ich habe zu spät verstanden, wie ernst das ist. Nicht, weil sie den Schmerz nicht gespürt hätten, sondern weil sie ihn noch einordnen wollten. Weil sie glaubten, es müsse eine Phase sein. Eine Reaktion. Etwas Vorübergehendes.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Sklerodermie: Wenn Hände, Luft und Alltag zur Grenze werden
Wenn der Körper beginnt, sich zu verhärten!
Systemische Sklerose beginnt selten dramatisch. Sie kommt nicht mit einem klaren Einschnitt, nicht mit einem Moment, in dem alles kippt.
Sie drängt sich nicht auf, sie schleicht sich ein. Fast unauffällig, beinahe höflich. Die Haut spannt ein wenig mehr.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Wenn der Krebs und seine Therapie einen körperlich und seelisch gezeichnet zurücklassen
Über das Leben danach, das sich nicht wie „danach“ anfühlt!
Manchmal sieht es von außen aus, als wäre ein Kapitel beendet. Die Therapie ist vorbei, der Kalender wird leerer, die Wege in die Klinik werden seltener. Menschen atmen auf, weil sie etwas brauchen, woran sie sich festhalten können: ein Ende, eine Linie, einen Satz wie „jetzt wird alles wieder gut“.
Und doch ist genau dieses Bedürfnis nach einem klaren Abschluss oft das Erste, was Betroffene innerlich nicht erfüllen können. Nicht, weil sie nicht dankbar wären. Nicht, weil sie nicht froh wären, überhaupt hier zu sein. Sondern weil der Körper und die Seele sich nicht an medizinischen Zeitplänen orientieren.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Schwerer Lupus (SLE): Wenn Schübe dich aus dem Leben schlagen
Schübe bei SLE sind kein langsames Krankwerden – sie sind ein Herausgerissenwerden!
Es gibt Erkrankungen, die sich wie ein langsames Verrücken anfühlen. Man merkt es erst spät, weil es am Anfang noch möglich ist, das Neue als Zufall zu verbuchen: ein schlechter Tag, ein falscher Schlaf, ein Infekt, der länger nachhallt.
Man schiebt es weg, man arrangiert sich, man sagt sich, dass es bald wieder geht. Und dann gibt es den schweren systemischen Lupus erythematodes, SLE, der in seinen Schubphasen nicht wie ein Verrücken wirkt, sondern wie ein Riss.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Long / Post Covid – Wenn der Körper nicht mehr zurückfindet
Der Moment, in dem der Alltag zerbricht!
Long / Post Covid beginnt selten mit einem klaren Einschnitt. Es gibt keinen Augenblick, in dem ein Schalter umgelegt wird und plötzlich alles anders ist.
Viel häufiger ist es ein langsames Auseinanderdriften. Der Körper wirkt noch vertraut, aber er reagiert nicht mehr zuverlässig. Müdigkeit bleibt, obwohl geschlafen wurde. Gedanken verlieren ihre Schärfe, ohne dass man sie greifen kann. Bewegungen fühlen sich schwer an, nicht schmerzhaft, sondern fremd. Und irgendwann entsteht ein leiser, beunruhigender Verdacht: Das hier geht nicht einfach vorbei.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Das Sjögren-Syndrom – eine Erkrankung, die mehr ist als trockene Augen
Es beginnt selten mit Angst. Das ist vielleicht das Entscheidende. Es beginnt nicht mit einem Moment, der sich einprägt, nicht mit einem Satz, der alles verändert.
Es beginnt mit kleinen Verschiebungen im Alltag, mit Unbequemlichkeiten, die man sich erklären kann, ohne ihnen Bedeutung zu geben.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Endometriose ist keine „starke Regel“, sondern eine schwere chronische Erkrankung.
Manchmal beginnt eine schwere Erkrankung nicht mit einem großen Knall, sondern mit einer Gewohnheit. Mit einem Satz, den man früh lernt und dann jahrelang mit sich herumträgt, weil er so praktisch klingt. „Das ist normal.“ „Das gehört dazu.“ „Das haben viele.“

Endometriose wächst in vielen Biografien genau in diesem Schatten auf. Nicht, weil sie klein wäre, sondern weil die Umgebung sie klein macht.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
ME/CFS: Nicht nur schmerzhafte Erschöpfung – sondern eine bösartige Reizintoleranz
Wenn nicht nur die Kraft verschwindet, sondern die Welt selbst zur Bedrohung wird!
ME/CFS wird noch immer oft so beschrieben, als wäre es vor allem Erschöpfung. Als wäre es „nur“ ein Zustand, in dem die Kraft fehlt, in dem der Körper nicht mehr kann, in dem alles schwerer wird. Und ja: Diese Erschöpfung kann schmerzhaft sein, entwürdigend, absolut. Aber wer ME/CFS darauf reduziert, übersieht etwas, das für viele Betroffene mindestens genauso zerstörerisch ist: die Reizintoleranz.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
ME/CFS und die Canada-Kriterien
Wie eine Krankheit sichtbar wird, wenn man endlich bereit ist, genau hinzusehen!
Es beginnt oft mit einem Wort, das harmlos klingt und doch alles verformt. Müdigkeit. Ein Wort aus dem Alltag, ein Wort, das man kennt, eines, das keinen Schrecken trägt.

Wer müde ist, soll schlafen. Wer erschöpft ist, soll sich erholen.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
ME/CFS ist keine „Mode-Diagnose”, sondern eine chronische Multisystemerkrankung.
Manchmal beginnt es mit einer Hoffnung, die sich ganz logisch anfühlt. Du warst krank, du hattest einen Infekt, du hast dich durch Tage geschleppt, in denen der Körper schwer war und der Kopf leer.
Und dann kommt dieser Moment, auf den man wartet: Der Infekt ist vorbei. Fieber weg. Husten weg. Tests wieder unauffällig. Der Kalender öffnet sich wieder. Menschen sagen Sätze, die wie Türen klingen: „Jetzt geht es bergauf.“ Und du willst ihnen glauben, weil du dir selbst glauben willst, dass der Körper sich wieder fängt.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Partnerschaft nach der Krebstherapie: Warum fällt es mir so schwer, Nähe zuzulassen?
Die Krebstherapie ist vorbei. Du hast Termine überstanden, Eingriffe, Blutwerte, Wartezimmer, diese langen Flure, in denen jeder Schritt nach Gummi riecht. Du hast Sätze gehört, die man nicht wieder vergisst.
Du hast Tage gezählt, Nächte überlebt, Entscheidungen geschluckt, die sich nicht wie Entscheidungen anfühlten. Und irgendwann kommt dieser Moment, an dem die Welt von dir erwartet, dass du zurückkehrst. Nicht nur zurück ins Leben, sondern zurück in dich. Zurück in deinen Körper. Zurück in deine Beziehung, so als wäre die Zeit dazwischen nur ein dunkler Tunnel gewesen, aus dem man herauskommt und dann einfach weitergeht.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Gürtelrose – die Bösartigkeit mit dem netten Namen
Ein Name, der verharmlost. Und eine Erfahrung, die für viele Menschen nicht nur auf der Haut stattfindet, sondern im Nervensystem, im Alltag, in der Nacht und im Vertrauen in den eigenen Körper.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Warum Gürtelrose entsteht – und warum diese Frage so viel schwerer wiegt als sie klingt
Wer Gürtelrose erlebt, sucht nicht nur nach einer medizinischen Erklärung, sondern nach Halt. Denn hinter der Frage nach der Ursache steckt oft die Hoffnung, dass das Erlebte einen Sinn ergibt und nicht einfach nur passiert ist.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Medikamente gegen Gürtelrose
Es beginnt oft mit Hoffnung. Mit dem Gedanken, dass Medikamente Ordnung in das Chaos bringen, das sich plötzlich im Körper ausgebreitet hat.
Doch bei Gürtelrose sind Medikamente kein einfacher Rettungsanker. Sie kommen mit Versprechen – und mit neuen Fragen.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Chronische zerebrale Durchblutungsstörungen: die Unsicherheit, die Probleme und das Unverständnis
Manchmal beginnt eine Krankheit nicht mit einem Ereignis, sondern mit einem Verdacht. Nicht mit einem Sturz, nicht mit einem klaren Ausfall, nicht mit einem „Jetzt ist es passiert“. Sondern mit einem leisen Gefühl, das sich zwischen die Dinge schiebt.
Als wäre zwischen einem Gedanken und seiner Formulierung plötzlich ein Millimeter mehr Luft.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Medikamente bei chronische zerebrale Durchblutungsstörungen
Was eingesetzt wird, wie es wirkt und warum sich vieles indirekt anfühlt
Viele Betroffene sind enttäuscht, wenn sie Medikamente einnehmen und trotzdem kein unmittelbares „Aha-Gefühl“ erleben. Kein klarerer Kopf, kein plötzliches Zurückkehren der alten Sicherheit. Diese Enttäuschung ist verständlich – und sie sagt nichts darüber aus, ob eine Behandlung sinnvoll ist oder nicht.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Partnerschaft nach der Krebstherapie
Wenn der Krebs leiser wird, wird das Leben lauter – die Zeit nach der Therapie, in der du nicht „zurückkehrst“, und ihr euch neu finden müsst. Das Ende der Therapie ist kein Ende. Es ist ein Wechsel der Geräusche.

Manchmal wirkt es wie ein kleiner, unscheinbarer Moment: Der letzte Termin ist vorbei. Das letzte Rezept liegt auf dem Tisch. Der letzte Tropf ist ab. Vielleicht gibt es ein Lächeln im Flur, ein „Alles Gute“, ein kurzes Gefühl von Triumph. Und dann ist da diese Tür, die zufällt. Nicht dramatisch. Eher so, als würde ein Geräusch plötzlich fehlen.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Polyneuropathie – wenn der eigene Körper kein Zuhause mehr ist
Es ist nicht „ein bisschen Kribbeln“.
Polyneuropathie ist nicht dieses harmlose Wort, das Ärzte manchmal beiläufig benutzen, als ginge es um ein eingeschlafenes Bein nach zu langem Sitzen. Polyneuropathie ist kein Randphänomen, kein unangenehmes, aber letztlich tolerierbares Begleitsymptom.
Polyneuropathie ist ein Zustand, in dem der Körper sich gegen einen stellt, leise zuerst, dann immer lauter, bis kein Bereich mehr übrig bleibt, der sich noch sicher anfühlt.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Nach der Krebstherapie: Warum fällt es mir so schwer, wieder ich selbst zu sein?
Es endet – und trotzdem hört es nicht auf!
Es gibt diesen Satz, der wie ein endgültiger Stempel klingt: Die Therapie ist abgeschlossen. Für viele Menschen ist er ein Versprechen. Ein Schlusspunkt. Eine Erlösung.
Ein Moment, in dem die Welt wieder in Ordnung sein sollte, weil die Medizin ihren Teil getan hat und man selbst „es geschafft“ hat. Und manchmal fühlt es sich im ersten Augenblick tatsächlich so an, als würde etwas abfallen. Als dürfe man wieder atmen, tiefer, freier, ohne den nächsten Termin wie ein drohendes Geräusch im Hintergrund.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Fibromyalgie – warum lässt mich mein Körper immer wieder im Stich
Es gibt keinen klaren Anfang. Keine Szene, die man später erzählen könnte wie eine Ursprungsgeschichte. Keine Nacht, in der man einschläft und als ein anderer Mensch aufwacht.
Bei Fibromyalgie ist es eher ein langsames Kippen. Etwas verschiebt sich, fast unmerklich, und erst viel später versteht man, dass man längst auf unsicherem Grund steht. Der Körper fühlt sich zunächst nur „anders“ an. Ein wenig empfindlicher.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Die Scham der Psoriasis
Es gibt Krankheiten, die beginnen leise. Sie bleiben zunächst im Inneren, verborgen vor Blicken, geschützt durch Kleidung, durch Höflichkeit, durch das Schweigen des Körpers.
Psoriasis gehört nicht dazu. Sie drängt nach außen. Sie meldet sich sichtbar. Und genau darin liegt ihre besondere Grausamkeit. Nicht, weil sie laut wäre im medizinischen Sinn, sondern weil sie den Körper in ein Gespräch zwingt, das man selbst nie führen wollte.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Polyneuropathie – der Körper am Limit
Polyneuropathie beginnt selten mit einem klaren Ereignis. Sie beginnt oft mit einem Misstrauen, das sich zwischen dich und deinen Körper schiebt. Ein Kribbeln in den Zehen, ein Brennen, das nicht zur Situation passt, ein Taubheitsgefühl, das sich nicht erklären lässt.
Nichts davon wirkt auf den ersten Blick spektakulär, und genau das macht es so gefährlich für die eigene innere Ruhe. Weil es klein anfängt, versucht man, es klein zu halten. Man erklärt es weg, man relativiert, man wartet ab. Und doch bleibt etwas zurück: die Ahnung, dass der Körper nicht mehr so zuverlässig antwortet wie früher.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Wenn der Körper seine Automatiken verliert – Dysautonomie und POTS als täglicher Ausnahmezustand
Störungen des autonomen Nervensystems können Kreislaufprobleme, Herzrasen, Schwindel, Erschöpfung, Konzentrationsstörungen und eine ausgeprägte Belastungsintoleranz auslösen. Besonders POTS ist bei ME/CFS-Betroffenen häufig.
Viele Symptome überschneiden sich so stark, dass eine gezielte Kreislaufdiagnostik oft der Moment ist, in dem das Unsichtbare endlich sichtbar wird.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Multiple Sklerose – wenn Schübe keine Normalität erlauben
Multiple Sklerose ist eine Krankheit, auf die man sich nicht vorbereiten kann. Nicht, weil es keine Informationen gäbe, sondern weil Information hier keinen Schutz bietet. Man kann wissen, dass Schübe kommen können. Man kann wissen, dass sie unterschiedlich sind, unberechenbar, manchmal milde, manchmal brutal.
Und doch trifft jeder einzelne Schub so, als wäre er der erste. Nicht selten sogar schlimmer, weil er ein bereits fragiles Gleichgewicht erneut zerreißt.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Typische Medikamente bei Morbus Menière: Wirkstoffe, Wirkweise, Nebenwirkungen und ihre Bedeutung im Alltag
Morbus Menière ist keine Erkrankung, die sich auf einzelne Symptome reduzieren lässt. Schwindelattacken, Übelkeit, Ohrdruck, Hörschwankungen und Tinnitus greifen ineinander und beeinflussen nicht nur den Körper, sondern auch Sicherheit, Selbstvertrauen und Lebensplanung. Viele erleben die Krankheit als unberechenbar, weil sich Phasen relativer Stabilität abrupt mit schweren Anfällen abwechseln können. Medikamente sind deshalb für viele kein nebensächlicher Bestandteil der Behandlung, sondern ein Versuch, dem Krankheitsgeschehen Grenzen zu setzen und wieder mehr Vorhersehbarkeit in den Alltag zu bringen.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Morbus Menière – Ursachen, Diagnose und Behandlung
Morbus Menière ist eine chronische Erkrankung des Innenohrs, die das Leben vieler Betroffener nachhaltig verändert. Sie betrifft nicht nur das Gleichgewichtsorgan, sondern auch das Hörvermögen und damit zentrale Sinnesfunktionen, auf die wir im Alltag ständig angewiesen sind. Die Erkrankung verläuft in Schüben, ist nicht heilbar, aber behandelbar. Gerade weil die Beschwerden oft plötzlich auftreten und schwer vorhersehbar sind, ist eine gute und verständliche Information besonders wichtig.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Morbus Menière: die chronische Ohrenkrankheit, die einen aus dem Leben reißt
Es gibt Krankheiten, die machen Lärm. Sie drängen sich auf, sie zeigen sich, sie erklären sich fast von allein.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
ME/CFS: Wenn der Körper nach der Infektion nicht mehr zurückfindet
ME/CFS hat nicht die eine Ursache. Nach heutigem medizinischem Kenntnisstand entsteht die Erkrankung multifaktoriell – durch das Zusammenwirken mehrerer biologischer Auslöser und Fehlregulationen im Körper. Wichtig ist: ME/CFS ist keine psychosomatische Erkrankung, sondern eine körperliche, chronische Multisystemerkrankung.
Es sieht oft nicht dramatisch aus. Und genau das macht es so brutal.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin










