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Schwerer Herzinfarkt – wenn das Kurzzeitgedächtnis noch lange Probleme macht
Ein schwerer Herzinfarkt ist ein Ereignis, das nicht nur den Körper trifft, sondern das gesamte innere Gefüge eines Menschen erschüttert. Es ist nicht einfach ein medizinischer Notfall, der behandelt wird und sich anschließend durch Medikamente und Reha beruhigt.
Vielmehr ist es ein existenzieller Einschnitt, der so tief geht, dass die Welt in dem Moment, in dem das Herz versagt, plötzlich eine völlig andere wird. Menschen, die einen schweren Herzinfarkt überleben, beschreiben häufig, wie die Zeit für sie stehen blieb, wie der Boden unter ihren Füßen verschwand, wie sie sich gleichzeitig im Zentrum eines Notfalls und doch in einer Art abgetrennter Wirklichkeit fühlten.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Morbus Crohn reißt mich immer wieder aus dem Leben, aus Planungen und Situationen
Wenn der Körper dich aus dem fahrenden Zug des Lebens stößt!
Es beginnt oft unscheinbar. Eine leichte Spannung im Bauch, ein diffuses Gefühl, das man zunächst zu verdrängen versucht, ein winziges Unwohlsein, das sich in einem einzigen Atemzug verstecken lässt. Doch dann verändert sich etwas – nicht laut, nicht sichtbar, sondern wie ein inneres Kippen, das nur du selbst spürst.
Es ist dieser Moment, in dem die Realität um dich herum ungestört weiterläuft, während in dir ein unsichtbarer Riss aufspringt. Der Gesprächspartner lacht, der Kaffee duftet, die Zeit bewegt sich – und dein Körper bricht seinen Vertrag. Ohne Vorwarnung, ohne Rücksicht, ohne Erklärung.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Die Fatigue nach einer Krebstherapie
Es gibt einen Moment, auf den viele während der Krebstherapie hoffen. Es ist der Tag, an dem die letzte Infusion läuft, die letzte Bestrahlung beendet ist, die Fäden gezogen sind und der Arzt sagt, dass die Behandlung vorerst abgeschlossen sei.
In der Vorstellung beginnt ab diesem Zeitpunkt der Weg zurück ins Leben. Man sieht sich wieder arbeiten, spazieren gehen, Freunde treffen, den Alltag organisieren, vielleicht sogar Pläne machen, als wäre all das Schwere nur ein dunkler Abschnitt gewesen, der nun langsam im Rückspiegel verschwindet.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Die Scham der Fibromyalgie
Fibromyalgie ist eine Erkrankung, die sich nicht nur im Körper festsetzt, sondern tief hineinreicht in deine Identität, deine Beziehungen und dein Selbstwertgefühl. Sie formt nicht nur Schmerzen, sie schafft Unsicherheit, Zweifel, Rückzug und eine Art stille Beschämung, die sich immer weiter verstärkt.
Was Fibromyalgie so zerstörerisch macht, ist nicht nur der körperliche Schmerz. Es ist der Teufelskreis, der entsteht, wenn du leidest, aber niemand wirklich versteht, wie schlecht es dir geht – und du irgendwann selbst nicht mehr weißt, wie du es noch erklären sollst.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Wenn der Schmerz dich verändert – und du nicht mehr derselbe sein kannst
Es gibt Momente im Leben, in denen Schmerz nicht nur wehtut – er verschiebt etwas in dir. Erst leise, kaum spürbar, dann mit einer Wucht, die du nicht mehr ignorieren kannst. Schmerz nimmt dir nicht einfach nur Kraft oder Beweglichkeit. Er nimmt dir ein Stück von dem Menschen, der du einmal warst. Und irgendwann merkst du, dass du dein Leben anders lebst, anders fühlst, anders denkst als früher.
Du hast dir diese Veränderung nicht ausgesucht. Sie passiert dir. Sie formt deinen Alltag neu, zwingt dich, Grenzen zu akzeptieren, die du nie hattest, und Entscheidungen zu treffen, die du früher nie treffen musstest.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
ME/CFS: Das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden
Es gibt Krankheiten, bei denen das Leiden sofort sichtbar ist. Ein blasser Mensch mit Infusionsständer, ein Verband, eine Schiene, ein Rollstuhl – all das ruft instinktiv Mitgefühl hervor. Man sieht den Schmerz, die Einschränkung, die Verletzlichkeit. ME/CFS ist das Gegenteil davon.
Die Krankheit sitzt tief im Inneren, in den Zellen, im Nervensystem, in der Energieproduktion. Sie beeinflusst jeden Atemzug, jede Bewegung, jeden Gedanken – aber sie lässt sich kaum zeigen.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Polyneuropathie und lähmende Müdigkeit – wenn dir die Energie entgleitet und die Fatigue dich im Griff hat
Es gibt Müdigkeit – und es gibt jene Form der Erschöpfung, die nicht bloß am Rand deines Lebens steht, sondern mitten hindurchfährt. Sie trifft dich so tief, dass du manchmal das Gefühl hast, deinen eigenen Körper zu verlieren. Diese Müdigkeit entsteht nicht durch zu kurze Nächte, durch Stress oder durch Überforderung. Sie entsteht, weil etwas in deinem Nervensystem aus dem Gleichgewicht geraten ist.
Wenn du morgens aufwachst, ist es nicht dieses „Ich bin noch nicht ganz wach“-Gefühl. Es ist ein Zustand, der schon im ersten Moment zeigt, dass dein Körper heute keinen Strom hat.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Reizdarm – ein erschütterndes Problem ohne wirkliche Hilfe
Es beginnt nicht sanft. Es beginnt nicht leise. Es beginnt mit Schmerzen, die den Bauch zusammenziehen, als würde jemand von innen die Fäuste ballen. Mit Blähungen, die den Körper so aufspannen, dass man kaum sitzen oder stehen kann.
Mit Durchfällen, die plötzlich, gnadenlos und unkontrollierbar kommen. Oder mit tagelanger Verstopfung, die den ganzen Unterbauch wie einen fest verschlossenen Knoten wirken lässt. Für viele ist Reizdarm keine harmlose „Befindlichkeitsstörung“, sondern ein täglicher Angriff auf den eigenen Körper.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Chronische Erschöpfung, die alles lahmlegt – wenn ME/CFS dein System herunterfährt
Es gibt Erschöpfung, die man auskurieren kann: ein paar Nächte schlecht geschlafen, zu viel gearbeitet, ein stressiger Monat – und mit Ruhe, Urlaub und Schlaf wird es langsam besser. Und dann gibt es eine Erschöpfung, die sich völlig anders anfühlt. Sie verschwindet nicht mit Schlaf. Sie reagiert nicht auf „mehr Bewegung“. Sie ist nicht nur Müdigkeit, sondern ein Zusammenbruch der inneren Systeme.
Beim Chronischen Fatigue-Syndrom / ME (Myalgische Enzephalomyelitis) beschreiben viele Betroffene, dass ihr Leben irgendwann in ein „Davor“ und ein „Danach“ zerfällt. Davor gab es Tage, die voll waren – mit Beruf, Familie, Haushalt, Freunden, Hobbys. Man war vielleicht oft müde oder gestresst, aber grundsätzlich belastbar. Danach reicht manchmal ein ganz normaler Alltagsschritt, um deinen Körper und dein Gehirn in die Knie zu zwingen.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Fibromyalgie – muss ich diese Schmerzen mein Leben lang ertragen?
Es gibt Momente, in denen dein Körper sich anfühlt, als würde er dir jede Selbstverständlichkeit entreißen. Du stehst morgens auf und hoffst für einen Herzschlag lang, dass heute vielleicht einer der besseren Tage sein könnte. Doch schon beim ersten Schritt spürst du es: den brennenden, stechenden, zerreißenden Schmerz, der sich unverschämt in den Vordergrund schiebt.
Fibromyalgie ist nicht nur ein medizinischer Begriff. Sie ist ein tägliches Aushalten, ein nie endendes Austarieren zwischen Belastung und Zusammenbruch. Und irgendwann stellt sich die Frage, die tief aus einem verzweifelten Moment kommt: „Bleibt das für immer so? Muss ich ein Leben lang so leiden?“
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Fibromyalgie – wenn schon beim Aufstehen klar ist, dass der Tag gelaufen ist
Wenn du morgens die Augen öffnest und in derselben Sekunde weißt: Heute habe ich eigentlich schon verloren, dann ist das kein „schlechter Start in den Tag“. Es ist dieses typische Fibromyalgie-Morgengefühl – ein Zustand, den man kaum jemandem erklären kann, der ihn nicht selbst erlebt hat.
Es ist, als hätte dein Körper über Nacht kein bisschen auftanken können. Du liegst im Bett, die Matratze fühlt sich hart an wie Beton, die Decke drückt auf schmerzende Muskeln, und noch bevor du dich aufrichtest, läuft innerlich die Bilanz: Die Schmerzen sind da, die Erschöpfung ist da, der Kopf ist benebelt, der Kreislauf hängt hinterher – und irgendwo ganz leise meldet sich diese eine Stimme: „Ich kann nicht.“
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Endometriose – wenn Schmerzen das Leben zur Hölle machen und dir niemand glaubt
Es gibt Schmerzen, die deinen Körper ergreifen wie ein Sturm – und es gibt Schmerzen, die über Jahre in dir nisten wie eine unsichtbare Flamme, die alles verzehrt, was du einmal selbstverständlich fandest. Endometriose ist beides zugleich. Viele Frauen wachen morgens auf, als wären sie die ganze Nacht geprügelt worden. Andere können kaum sitzen, weil jeder Druck im Unterbauch wie ein Stich wirkt. Wieder andere leben mit einer inneren Entzündung, die sich anfühlt, als würde etwas in ihnen brennen und reißen.
Doch so grausam dieser Schmerz ist – das Unfassbare kommt erst, wenn du versuchst, darüber zu sprechen. Wenn du dich erklärst, rechtfertigst, kämpfst, weil du etwas beschreiben musst, das kaum zu beschreiben ist. Und du bekommst Antworten, die weh tun: „Das ist normal.“ „Sie übertreiben.“ „Vielleicht ist es Stress.“ Manchmal blickt man in ein Gesicht, das schon während du sprichst entscheidet, dir nicht zu glauben.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Multiple Sklerose: wenn mich meine Schübe aus dem Leben schlagen
Es gibt Momente im Leben, in denen alles, was du für sicher gehalten hast, innerhalb eines Atemzugs ins Wanken gerät. Ein Tag beginnt wie jeder andere, doch plötzlich verliert ein Bein seine Kraft, ein Auge seinen Fokus, ein Arm sein Gefühl. Es fühlt sich an, als würde sich ein unsichtbarer Schalter umlegen – ohne Vorwarnung, ohne Logik, ohne Gnade.
Ein MS-Schub ist nicht einfach ein Symptom, sondern ein Schlag, der dich aus deinem eigenen Leben herauskatapultiert. Du stehst noch an derselben Stelle wie vorher, doch alles in dir hat sich verändert. Dieses Gefühl des Kontrollverlusts trifft nicht nur den Körper, sondern auch das Selbstvertrauen, das dich so lange getragen hat. Der Schub reißt nicht nur Nervenfasern aus ihrem Signalfluss, er reißt dich aus deiner Mitte. Und genau dieser Moment hinterlässt Spuren, die niemand sieht, aber du dennoch jeden Tag spürst.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Wie gehe ich als Lebensgefährte mit eigenen Gefühlen, Ängsten und Belastungen nach einer Krebsdiagnose meines Partners um?
Es gibt Momente im Leben, in denen die Welt nicht laut zusammenbricht, sondern leise. Eine Tür geht zu, ein Arzt setzt sich hin, ein Wort fällt – und plötzlich wirst du zu jemandem, der atmet, aber kaum noch Luft bekommt. Eine Krebsdiagnose trifft immer zwei Menschen: den, der erkrankt, und den, der danebensteht.
Auch wenn dein Partner im Mittelpunkt der medizinischen Sorge steht, bist du als Lebensgefährte Teil eines Erdbebens, dessen Nachbeben dich Tag und Nacht begleiten. Vielleicht merkst du es erst später, vielleicht sofort: Die Angst sitzt wie ein unsichtbarer Schatten im Raum, und du versuchst, stark zu sein, während in dir alles schwankt.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Brustkrebs – Traurigkeit zulassen: Warum Stärke nicht immer Lächeln bedeutet
Es gibt Momente im Leben, in denen auf einmal nichts mehr selbstverständlich ist. Ein Arztzimmer, ein nüchterner Satz, ein Blick auf einen Befund – und plötzlich teilt sich das Leben in ein „Vorher“ und ein „Nachher“. Brustkrebs ist genau so ein Moment. Während dein Körper Untersuchungen, Operationen, Chemotherapie oder Bestrahlung durchläuft, passiert in deiner Seele etwas, das von außen oft kaum jemand sieht.

Deine Familie und dein Freundeskreis versuchen alles, um dich aufzufangen. Sie bringen Blumen, kochen für dich, erzählen Witze, schicken aufmunternde Nachrichten und sagen Sätze wie „Du bist so stark“ oder „Du schaffst das“. Manchmal hilft das, manchmal fühlt es sich aber auch so an, als würdest du in eine Rolle gedrängt: die Kämpferin, die immer noch lächelt, die positiv denkt, die nicht aufgibt.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Ständiger Schwindel – warum kann mir kein Arzt helfen?
Wenn sich dein Leben dreht und Antworten einfach nicht kommen!
Es gibt Beschwerden, die dein Leben ein Stück weit verändern. Und dann gibt es Symptome wie Schwindel, die nicht nur einzelne Momente durcheinanderbringen, sondern dein gesamtes Gefühl von Sicherheit erschüttern. Ständiger Schwindel trifft dich dort, wo du am verwundbarsten bist: in deinem Gleichgewicht, in deiner Orientierung, in deinem Vertrauen in deinen eigenen Körper.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Lähmende Müdigkeit bei Multiple Sklerose – wenn dir die Energie entgleitet und die Fatigue dich fest im Griff hat
Wenn die Müdigkeit nicht kommt, sondern über dich hereinbricht!
Es gibt Müdigkeit, die nach einem langen Tag entsteht, wenn Körper und Geist sich nach Ruhe sehnen. Und es gibt diese andere Form der Erschöpfung, die dich bei Multipler Sklerose manchmal wie ein plötzlicher Stromausfall trifft. Sie kündigt sich nicht an, sie erklärt sich nicht und sie folgt keinen Mustern, die du vorher kennst. In dem einen Moment stehst du noch mitten im Alltag, im nächsten fühlst du dich, als hätte jemand den Hauptschalter in deinem Körper umgelegt.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Wenn Schwindelattacken dich aus dem Leben schlagen – wenn der Boden unter den Füßen verschwindet
Schwindel kann sich anfühlen, als würde die Welt plötzlich ins Rutschen geraten. Eben noch stand alles sicher, und im nächsten Moment bewegt sich der Raum, der Boden wird weich, dein Körper fühlt sich fremd an. Es ist, als würde jemand unsichtbar an dir ziehen, dich drehen, dich aus deiner Mitte heben – ohne Vorwarnung, ohne erkennbare Logik. Für außenstehende Menschen wirkt das oft harmlos: „Dann setzt du dich halt kurz hin, das ist doch nichts Dramatisches.“

Für Betroffene dagegen kann eine Schwindelattacke ein Schock sein, ein Moment existenzieller Unsicherheit.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Unruhe im eigenen Körper – warum Polyneuropathie keine Pause macht
Es gibt Nächte, in denen scheint die Zeit stehen zu bleiben, nur der Körper läuft weiter. Die Augen sind müde, der Kopf schreit nach Schlaf, aber in dir ist etwas hellwach. Die Füße brennen, als würdest du über glühende Steine gehen, obwohl du längst im Bett liegst. Die Hände kribbeln, die Waden zucken, ein Ziehen im Rücken kommt und geht in Wellen. Nichts an dir wirkt entspannt, obwohl du dir nichts sehnlicher wünschst als einen Moment der Stille – außen und innen.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Wenn die Angst bleibt – psychische Belastung und Furcht vor einem Rückfall nach Brustkrebs
Eine Brustkrebserkrankung endet nicht an dem Tag, an dem die letzte Infusion läuft oder die letzte Bestrahlung markiert ist. Nach außen kehrt Ruhe ein, innen arbeitet vieles weiter. Genau in dieser Phase melden sich oft Gefühle, die vorher keinen Platz hatten: Unsicherheit, Anspannung, das ständige Abhören des eigenen Körpers – und die Frage, ob die Krankheit zurückkehren könnte. Diese Reaktionen sind normal. Sie zeigen nicht Schwäche, sondern, dass Körper und Seele auf eine außergewöhnliche Belastung geantwortet haben.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Polyneuropathie ist die Hölle auf Erden
Wenn Nerven Feuer fangen und der Körper zum Gefängnis wird.
Es gibt Leiden, die man sieht – und Leiden, die man nicht sieht. Polyneuropathie gehört zu den unsichtbaren, aber gnadenlosen Erkrankungen. Sie arbeitet im Hintergrund, oft leise beginnend, und entwickelt sich dann zu einem Zustand, der das gesamte Leben durchdringt. Viele Betroffene sagen, dass sie seit der Erkrankung nie wieder einen wirklich schmerzfreien Tag hatten. Das allein beschreibt schon, warum sich diese Krankheit wie die Hölle auf Erden anfühlen kann.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Myotonie congenita – wenn Muskeln zu lange „an“ bleiben
Myotonie congenita ist eine seltene, meist vererbte Störung der Muskelentspannung. Sie klingt technisch, fühlt sich im Alltag aber sehr konkret an: Der Muskel macht, was du willst – aber er hört zu spät damit auf. Für viele Betroffene ist genau das der belastende Teil. Nicht die Anspannung, sondern das verzögerte Loslassen. Zu wissen, dass dahinter eine angeborene Veränderung in den Muskelzellen steckt und nicht mangelnde Willenskraft, kann viel Unsicherheit nehmen.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Morbus Crohn – die Hölle in meinem Bauch
Es ist, als würde tief in mir ein Feuer brennen, das sich nicht löschen lässt. Anfangs ist es nur ein leichtes Ziehen, ein dumpfes Drücken, kaum spürbar und doch beunruhigend. Dann, oft ganz plötzlich, verwandelt sich dieses leise Unbehagen in brennende Schmerzen, die einen durchzucken, bis man den Atem anhält. Der Bauch scheint zu glühen, jede Bewegung wird mühsam, jeder Gedanke kreist nur noch um das, was im Inneren tobt. Ein Schub – und mit ihm verändert sich alles. Der Tag, der so harmlos begann, endet in Erschöpfung, in Angst, in Ohnmacht. Und jedes Mal fragt man sich: Warum wieder ich? Warum jetzt?
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Fibromyalgie – wenn die Kraft fehlt
Ganz normale Dinge werden plötzlich anstrengend.
Es gibt Krankheiten, die das Leben nicht in einem einzigen Moment verändern, sondern leise. Fibromyalgie gehört dazu. Von außen ist oft nichts zu sehen, die Blutwerte sind unauffällig, der Körper wirkt intakt – und trotzdem fühlen sich Betroffene innerlich zerschlagen. Die Muskeln brennen schon nach kleinen Tätigkeiten, der Schlaf bringt keine Erholung und die Kraft scheint schon am Morgen aufgebraucht zu sein. Dieser Widerspruch zwischen äußerem Eindruck und innerem Erleben ist eine der größten Belastungen, weil er häufig zu Unverständnis führt.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Pregabalin bei Polyneuropathie – wenn der Nervenschmerz endlich leiser werden soll
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Wie sich eine Herzablation langfristig auswirkt
Wer über Jahre mit Herzrasen, Vorhofflimmern oder dauerndem Stolpern lebt, weiß, wie sehr ein unruhiges Herz das Leben bestimmt. Die Angst, dass das Herz „wieder spinnt“, sitzt oft tiefer als der Schmerz selbst. Für viele ist die Katheterablation ein Schritt in Richtung Freiheit – ein Eingriff, der das elektrische Chaos im Herzen beenden soll. Doch was passiert danach? Und wie wirkt sich dieser Eingriff langfristig aus?
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Polyneuropathie: Wenn dir diese unsichtbare Erkrankung langsam alle Kräfte nimmt
Polyneuropathie ist für viele Betroffene keine Erkrankung, die man auf den ersten Blick erkennt. Es gibt keinen Verband, der erklärt, warum man heute langsamer ist. Es gibt keine Narbe, die sofort deutlich macht, dass der Körper zu kämpfen hat. Nach außen wirkt oft alles normal – und genau darin liegt die Schwierigkeit. Innen aber läuft ein permanenter Kraftaufwand, der nach und nach die Reserven auffrisst.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Die fatale Maske der Stärke bei Brustkrebs
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Die unerträglichen Probleme im Leben bei Small-Fiber-Neuropathie
Es gibt Erkrankungen, die nicht dadurch zerstörerisch sind, dass sie den Körper sichtbar verändern, sondern dadurch, dass sie das ganze Leben leise umprogrammieren. Small-Fiber-Neuropathie ist genau so eine Erkrankung. Sie nimmt nicht in einem Moment alles weg, sondern sie verschiebt Stück für Stück Grenzen. Erst brennen nur die Füße, dann schläft man nicht mehr gut, dann kann man bestimmte Wege nicht mehr gehen, dann sagt man Termine ab, dann plant man nur noch tageweise – und irgendwann merkt man: Das Leben, wie es einmal gedacht war, ist nicht mehr da. Zurück bleibt ein Alltag, der von Schmerzen, Überreizung und ständiger Vorsicht bestimmt ist. Von außen sieht man es kaum. Innen drin ist es ein Dauerzustand von Aushalten.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Herzkatheterablation – wenn man sein eigenes Herz spürt
Was man dabei wirklich fühlt!
Eine Herzkatheterablation ist kein gewöhnlicher Eingriff. Es ist ein Moment, in dem man der eigenen Verletzlichkeit näherkommt als je zuvor. Man liegt da, während Ärzte einen winzigen Draht durch die Leiste bis ins Herz führen – dorthin, wo der Takt des Lebens entsteht. Was von außen wie eine technische Prozedur wirkt, ist von innen ein zutiefst menschliches Erlebnis: Man spürt, hört, erlebt sein Herz auf eine Weise, die kaum jemand je vergisst.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin










