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Aktuelle medizinische Studie, News und Informationen für Patienten
Reis im Klimawandel – ein Grundnahrungsmittel zwischen Lebensretter und Gesundheitsrisiko
Es ist ein vertrautes Bild: eine Schale dampfender Reis in einer Garküche in Bangkok, ein würziger Biryani in Indien oder eine Portion Klebreis in Vietnam. Für Milliarden von Menschen ist Reis nicht nur Nahrung, sondern Kultur, Sicherheit und Symbol für Fülle. Auch für Reisende ist er kaum wegzudenken – er begleitet jede Mahlzeit, vom Frühstück bis zum späten Abendessen. Doch so selbstverständlich er erscheint, so unsichtbar ist das Risiko, das in ihm steckt: Arsen. Ein giftiges Halbmetall, das sich im Reiskorn anreichert und durch den Klimawandel in den kommenden Jahrzehnten noch problematischer werden dürfte. Für Milliarden von Menschen in Asien ist dies ein tägliches Risiko, und auch für Reisende, die längere Zeit dort unterwegs sind, kann es zur gesundheitlichen Belastung werden.
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EHEC: Tote in Belgien, Kinder mit HUS in Deutschland
Berlin, 30.08.2025 - Ein unsichtbarer Keim rückt wieder in den Fokus: EHEC. In Belgien kam es in mehreren Seniorenheimen zu Infektionen mit Todesfällen. Zugleich meldet Mecklenburg-Vorpommern in Deutschland eine auffällige Häufung schwerer Verläufe bei Kindern, teils mit hämolytisch-urämischem Syndrom (HUS) und Dialysepflicht. Es handelt sich nicht um einen bundesweiten Ausbruch, aber um eine ernstzunehmende Lage in betroffenen Regionen.
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EHEC – wenn ein unsichtbarer Keim den Körper angreift
Es gibt Infektionen, die wie ein ferner Donner am Horizont wirken: selten, abstrakt, irgendwo weit weg. Und dann gibt es jene, die aus dem Nichts in unseren Alltag platzen, in die Küche, auf den Esstisch, in den Familienalltag. EHEC gehört in die zweite Kategorie. Dieses Kürzel steht für „Enterohämorrhagische Escherichia coli“ – ein komplizierter Name für ein Bakterium, das uns näher ist, als vielen lieb ist. Es lebt nicht in exotischen Ländern, sondern lauert mitten in unseren Lebensmitteln.
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Nierensteine: Behandlung mit Stoßwellen (ESWL)
Nierensteine können den Alltag auf den Kopf stellen. Ein plötzlicher, stechender Schmerz, der Ihnen den Atem raubt, Termine platzen lässt oder den Schlaf stiehlt, ist mehr als nur ein kleines Ärgernis. Doch es gibt Hoffnung: Die extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (ESWL) bietet eine sanfte, effektive Lösung, um Nierensteine ohne chirurgischen Eingriff zu behandeln. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wichtige über die Methode – klar, verständlich und einfühlsam. Von der Vorbereitung über den Ablauf bis zur Nachsorge begleiten wir Sie Schritt für Schritt, damit Sie gut informiert und sicher durch die Behandlung kommen.
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Schau immer nach, was du nimmst
„Natürlich“, „sanft“, „harmlos“ – so klingen viele Präparate. Genau dann lassen wir oft die Vorsicht fallen. Dieser Text will nichts verteufeln. Er soll sensibilisieren, genauer hinzusehen: auf die Mittel selbst, auf die übrigen Medikamente – und auf dich. Wichtig dabei: Sowohl pflanzliche Mittel als auch homöopathische Präparate bringen Stoffe ins System, die in Kombination Wechselwirkungen auslösen können – etwa echte Pflanzenwirkstoffe, Alkohol in Tropfen oder Hilfsstoffe. Deshalb zählt immer das Gesamtbild.
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Behandlung von Nierensteinen – Wege aus dem Schmerz
Nierensteine können dich von einer Minute auf die andere aus dem Alltag reißen. Die gute Nachricht: Es gibt wirksame Möglichkeiten, akute Schmerzen zu brechen, Steine schonend zu entfernen und das Rückfallrisiko nachhaltig zu senken. Welche Therapie für dich sinnvoll ist, hängt vor allem von Größe, Lage und Zusammensetzung des Steins ab – und von deiner persönlichen Situation.
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Symptome und Schmerzen bei Nierensteinen – wenn winzige Kristalle das Leben zum Stillstand bringen
Es gibt Krankheiten, die sich lautlos anbahnen, im Verborgenen wachsen und dann mit einer solchen Wucht zuschlagen, dass der gesamte Körper in Alarmbereitschaft gerät. Nierensteine gehören genau in diese Kategorie. Kaum größer als ein Sandkorn oder ein kleines Steinchen, können sie Schmerzen verursachen, die zu den heftigsten zählen, die ein Mensch erleben kann.
Viele Betroffene schildern die Qual einer Nierenkolik als „vernichtend“ oder „nicht auszuhalten“. Manche vergleichen sie mit Geburtsschmerzen oder einem Messer, das immer wieder durch den Bauch fährt. Was so unscheinbar klingt – ein kleiner Stein in den Harnwegen – kann den Alltag von einer Minute auf die andere lahmlegen.
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Die Bypass-Operation als neuer Lebensweg –wenn das Herz eine Umleitung braucht
Manchmal gibt es im Leben Momente, in denen ein Weg, der lange verlässlich war, plötzlich blockiert ist. Genau so kann es auch dem Herzen ergehen. Die feinen Straßen, die es mit Sauerstoff und Kraftstoff versorgen, sind durch Ablagerungen eng geworden, verstopft oder gar ganz verschlossen. Es fühlt sich an wie eine Sackgasse, die Angst macht: Brustschmerzen, Atemnot, die ständige Furcht vor einem Herzinfarkt. Doch die moderne Medizin hat eine Antwort, die zugleich technisch beeindruckend und menschlich hoffnungsvoll ist – die Bypass-Operation. Sie ist wie eine neue Route für das Leben, eine Umleitung, die dem Herzen wieder Freiheit schenkt.
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Skalpell oder Strategie: Warum Deutschland zu oft operiert – und wie wir klüger entscheiden
Die Szene ist hochprofessionell: Türen öffnen sich, das Team nimmt Position ein, Instrumente liegen bereit. Eine Operation vermittelt Handlungsstärke, Tempo und technische Souveränität. Genau deshalb erscheint sie vielen als logischer Endpunkt nach Monaten der Beschwerden. Doch sichtbar ist nicht automatisch sinnvoll. Chirurgie ist eine tiefgreifende Intervention in ein komplexes biologisches System; sie entfaltet ihren Wert nur dann, wenn ein gut verstandenes Problem, eine nachweislich wirksame Maßnahme und ein realistisches, persönlich bedeutsames Ziel zusammenfinden. Wo einer dieser Pfeiler wackelt, kippt das Verhältnis von Nutzen zu Risiko, und aus einer starken Tat wird eine schwache Entscheidung.
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Wann kann ich nach einer Herzkatheter-Behandlung wieder Sport machen?
Die Rückkehr zu Bewegung und Sport ist für viele Menschen nach einer Herzkatheter-Untersuchung ein wichtiges Thema. Sport steht schließlich nicht nur für Lebensqualität, sondern auch für Herzgesundheit. Doch nach einem Eingriff am Herzen ist die Unsicherheit groß: „Darf ich mich belasten?“, „Wie lange soll ich warten?“ oder „Was ist mit intensiveren Sportarten wie Fußball?“
Die Antwort ist nicht pauschal, sondern hängt stark von der Art des Eingriffs, dem Zugang (Handgelenk oder Leiste), der individuellen Herzgesundheit und auch von der geplanten Sportart ab.
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Wie lange bin ich krankgeschrieben nach einer Herzkatheter-Untersuchung?
Eine Herzkatheter-Untersuchung wirft nicht nur medizinische Fragen auf, sondern auch ganz praktische: „Wie lange falle ich aus?“ oder „Wann kann ich wieder arbeiten?“ Die Antwort hängt davon ab, ob es sich um eine reine Untersuchung handelte, ob ein Stent gesetzt wurde, welcher Zugang gewählt wurde und wie belastend die Tätigkeit im Alltag ist.
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Herzkatheter – Risiken, Nebenwirkungen und Beschwerden
Ein Herzkatheter gehört zu den wichtigsten und sichersten Verfahren der modernen Kardiologie. Er schafft Klarheit, ermöglicht schnelle Behandlung und rettet im Notfall Leben. Gleichzeitig ist es verständlich, dass Menschen vor einem solchen Eingriff Unsicherheit empfinden. Der Gedanke, dass ein Katheter bis ins Herz vorgeschoben wird, löst bei vielen Unruhe aus. Hinzu kommt die Frage: „Was kann dabei passieren – und wie geht es mir danach?“
Die gute Nachricht: Herzkatheter-Untersuchungen werden jedes Jahr hunderttausendfach durchgeführt, meist ohne nennenswerte Probleme. Dennoch können während und nach dem Eingriff Nebenwirkungen, Beschwerden oder Komplikationen auftreten. Es ist wichtig, diese zu kennen – nicht, um Angst zu schüren, sondern um Sicherheit zu schaffen.
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Herzkatheter – moderne Medizin, die Leben retten kann
Ein Herzkatheter ist für viele Menschen zunächst ein Wort, das Unsicherheit und Angst auslösen kann. Allein die Vorstellung, dass Ärztinnen und Ärzte mit einem dünnen Schlauch bis ins Herz vordringen, wirkt für viele beunruhigend. Gleichzeitig handelt es sich um eine der wichtigsten und häufigsten Untersuchungen in der modernen Kardiologie – ein Verfahren, das nicht nur Klarheit schafft, sondern im Notfall auch Leben retten kann.
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Triple-negativer Brustkrebs im Stadium IV – Leben mit einer schweren Diagnose
Eine Diagnose wie „triple-negativer Brustkrebs im Stadium IV“ trifft die meisten Menschen wie ein Schock. Plötzlich scheint das Leben in zwei Teile zerbrochen – in das Davor und das Danach. Was eben noch Alltag war, wird auf einen Schlag unsicher. Fragen, Ängste und Sorgen überlagern alles: Wie geht es weiter? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Was bedeutet das für mein Leben, meine Familie, meine Zukunft?
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Radon – gefährliches Edelgas zwischen Heilsversprechen und Krebsrisiko
Radon klingt harmlos, fast edel – schließlich zählt es zu den Edelgasen. Doch der schöne Schein trügt: Radon ist ein unsichtbares, geruchloses und radioaktives Gas, das aus Uran- und Thoriumvorkommen in der Erde entweicht. Was an manchen Orten als „natürliche Heilquelle“ vermarktet wird, ist in Wahrheit ein hochriskanter Cocktail aus Strahlung und giftigen Zerfallsprodukten. Denn sobald Radon zerfällt, entstehen Substanzen wie Polonium, Blei und Bismut – Teilchen, die sich tief in der Lunge festsetzen, dort Alphastrahlen abgeben und nachweislich Krebs auslösen können.
Dennoch leben ganze Regionen davon, dieses Gas als therapeutische Besonderheit anzupreisen: In Thermalstollen und Heilbädern soll Radon angeblich Schmerzen lindern und Entzündungen hemmen. Doch was nach einer sanften Naturmedizin klingt, ist ein gefährliches Spiel mit einem radioaktiven Stoff, dessen Risiken von den Betreibern gern kleingeredet werden.
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Triple-negativer Brustkrebs im Stadium III – Halt finden in einer schweren Zeit
Eine Diagnose wie „Triple-negativer Brustkrebs im Stadium III“ reißt den Boden unter den Füßen weg. Nichts ist mehr, wie es vorher war. Viele Betroffene beschreiben diesen Moment, als würde die Welt für einen Augenblick stillstehen. Man hört die Worte des Arztes, sieht vielleicht die Lippen sich bewegen – und doch scheinen sie nicht in die eigene Wirklichkeit zu passen. Plötzlich ist da ein Schock, ein Gefühl von Ohnmacht und einer lähmenden Angst. Gedanken wie „Warum gerade ich?“ oder „Wie soll ich das schaffen?“ mischen sich mit einer tiefen Unsicherheit.
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Wachse ich noch? – Orientierung in der spannendsten Wachstumsphase
Ab etwa zehn Jahren verändert sich dein Körper spürbar. Viele vergleichen sich in dieser Zeit mit Freundinnen und Freunden: Manche fühlen sich zu klein, andere zu groß. Beides ist normal. Wachstum passiert nicht in einer geraden Linie, sondern in Schüben – und bei jedem Menschen zu seiner eigenen Zeit. Durchschnittswerte können helfen, sich zu orientieren, aber sie sind niemals ein Urteil über dich.
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West-Nil-Virus in Europa – Die unterschätzte Gefahr vor unserer Haustür
Ein heißer Sommerabend in Europa: Die Luft ist warm, die Mücken sind aktiv – ein kurzer Stich, kaum beachtet. Doch hinter dieser alltäglichen Szene verbirgt sich eine Infektion, die in Europa zunehmend an Bedeutung gewinnt. Das West-Nil-Virus (WNV), ursprünglich in Afrika identifiziert, hat sich in vielen europäischen Regionen etabliert und kehrt während der Mückensaison regelmäßig zurück.
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Triple-negativer Brustkrebs im Stadium II: Den Arztbrief verstehen und die Therapie einordnen
Eine Diagnose wie „triple-negativer Brustkrebs im Stadium II“ ist für Betroffene ein tiefer Einschnitt ins Leben. Plötzlich steht man vor Arztbriefen voller Abkürzungen, die beängstigend und unverständlich wirken. Doch hinter diesen Kürzeln verbirgt sich eine präzise Sprache, die Ärztinnen und Ärzte nutzen, um die Erkrankung genau zu beschreiben und die bestmögliche Behandlung festzulegen. Wenn man versteht, was gemeint ist, verliert der Text an Schrecken – und es wird spürbar, dass es klare Wege der Therapie gibt.
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Triple-negativer Brustkrebs im Stadium II: Diagnose verstehen, Therapie meistern, Hoffnung bewahren
Der Moment der Diagnose – wenn alles stillsteht!
Die Worte „triple-negativer Brustkrebs im Stadium II“ können sich anfühlen wie ein Schlag, der das Leben in ein Davor und Danach teilt. In diesen Minuten verschwimmen Geräusche, der Blick verengt sich, und Gedanken schießen durcheinander: Werde ich gesund? Was bedeutet das für Familie und Zukunft? Diese Reaktion ist normal. Der Körper schützt sich, indem er erstarrt, bis wieder Halt spürbar wird. Aus dieser Erstarrung entsteht Schritt für Schritt Orientierung: Informationen sortieren, das Behandlungsteam kennenlernen, Entscheidungen vorbereiten. Niemand muss das allein tragen; Unterstützung ist ein Teil der Therapie.
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Depression und „soziale Ansteckung“ – warum wir vorsichtig mit solchen Begriffen sein müssen
Wenn in den Medien Schlagzeilen auftauchen, die den Eindruck erwecken, Depressionen seien „ansteckend“, löst das bei vielen Menschen Verunsicherung, Angst und nicht selten auch Schuldgefühle aus. Wer selbst betroffen ist, fragt sich vielleicht: Belaste ich meine Familie, meine Freunde, meine Kollegen? – während Angehörige befürchten könnten, dass Nähe und Zuwendung zu einem Risiko werden. Genau hier setzt die Stellungnahme der Stiftung Deutsche Depressionshilfe an, die mit Nachdruck betont: Depressionen sind keine Infektionskrankheit. Der Begriff der „sozialen Ansteckung“ ist nicht nur wissenschaftlich fragwürdig, sondern auch gefährlich, weil er Stigmatisierung und Ausgrenzung verstärken kann.
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Paracetamol in der Schwangerschaft: Zwischen Notwendigkeit und Unsicherheit
Es ist ein vertrautes Szenario: Kopfschmerzen in der Schwangerschaft, eine beginnende Erkältung mit Fieber, das Ziehen im Rücken. Viele Schwangere greifen in diesem Moment zu einem Mittel, das seit Generationen als harmlos gilt: Paracetamol. Es ist das Schmerz- und Fiebermittel, das Ärzte am häufigsten empfehlen, wenn eine Frau ein Kind erwartet.
Doch seit einigen Jahren wächst die Unsicherheit. Schlagzeilen berichten von möglichen Langzeitfolgen für Kinder, von Aufmerksamkeitsstörungen, Autismus-Spektrum-Störungen und hormonellen Veränderungen. Gleichzeitig beruhigen Fachgesellschaften und Behörden und halten an der Empfehlung fest, Paracetamol sei die beste Wahl in der Schwangerschaft, wenn ein Schmerzmittel nötig sei. Dieses Spannungsfeld zwischen Notwendigkeit, Risiko und öffentlicher Wahrnehmung macht Paracetamol zu einem der meistdiskutierten Medikamente unserer Zeit.
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Iberogast-Nebenwirkungen: Fokus Leber – was bekannt ist und worauf geachtet werden sollte
Die Leber ist das stille Kraftwerk des Körpers. Wenn sie sich meldet, ist es oft ernst. Genau deshalb stehen pflanzliche Präparate mit Schöllkraut (Chelidonium majus) – darunter Iberogast Classic – seit Jahren unter besonderer Beobachtung: Es gibt Berichte über arzneimittelinduzierte Leberschäden bis hin zum Leberversagen.
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Iberogast: Wirkung und Einsatz
Iberogast ist ein pflanzliches Arzneimittel (Phytotherapeutikum), das in Apotheken erhältlich ist. Es basiert auf einer Kombination aus neun Heilpflanzen, darunter die Bittere Schleifenblume (Iberis amara), Kamille, Kümmel, Pfefferminze, Mariendistel, Melisse, Engelwurz, Süßholz und Schöllkraut.
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Akne-Alarm im Sommer – wenn kleine Pickel große Sorgen machen
Die Sonne steht hoch am Himmel, die Tage sind lang, und eigentlich sollte jetzt die unbeschwerte Zeit des Jahres beginnen. Doch während viele Menschen an Strand, Pool oder im Park die warme Jahreszeit genießen, erleben andere plötzlich eine ganz andere Realität: Kleine rote Pickel tauchen auf der Haut auf, sie brennen, jucken oder sehen einfach störend aus. Besonders belastend ist es, wenn diese Unreinheiten im Gesicht sichtbar sind – dort, wo man sie am wenigsten verbergen kann. Was oberflächlich betrachtet wie harmlose Hautunreinheiten wirkt, kann sich für Betroffene wie ein Angriff auf das eigene Wohlbefinden und Selbstbewusstsein anfühlen. Diese Reaktion der Haut wird oft als „Sommer-Akne“ oder Hitzepickel bezeichnet – und genau dann, wenn man sich eigentlich wohlfühlen möchte, kommt der gefürchtete „Akne-Alarm“.
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Tramadol – ein Schmerzmittel mit viel Risiko
Tramadol wird in Deutschland jedes Jahr millionenfach verschrieben und gilt vielen Ärzten als praktische Option, wenn schwächere Schmerzmittel nicht mehr ausreichen, aber noch kein starkes Opioid wie Morphin oder Oxycodon eingesetzt werden soll. Dieser Ruf als „mildes“ Opioid sorgt dafür, dass es oft als risikoärmer eingestuft wird – sowohl von Ärzten als auch von Patienten. Genau hier liegt jedoch die Gefahr: Tramadol ist keineswegs harmlos, und viele Betroffene geraten in eine Abhängigkeit, ohne es überhaupt zu bemerken.
Die Rezeptpflicht bedeutet für viele, dass das Medikament medizinisch „unter Kontrolle“ sei. Dass es in Deutschland nicht unter das Betäubungsmittelgesetz fällt, vermittelt zusätzlich ein Gefühl von Sicherheit. Doch diese formale Einstufung sagt nichts über die tatsächliche Wirkung im Körper und das Risiko einer Abhängigkeit aus. Wer Tramadol regelmäßig einnimmt, muss wissen, dass die Risiken real und ernst zu nehmen sind.
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Brustimplantate – über 80 % laufen aus? Was hinter der Zahl steckt und wie Risiken richtig einzuordnen sind
Der Satz wirkt wie ein Paukenschlag: „Über 80 Prozent aller Brustimplantate laufen aus.“ Diese Zahl ruft unwillkürlich Bilder von geplatzten Hüllen, ausgetretenem Silikon und unmittelbarer Gefahr hervor. Hinter der Aussage steht jedoch eine spezifische Art der Datenerhebung, die ohne Kontext leicht missverstanden wird. Der folgende Überblick ordnet die Zahl medizinisch ein, erklärt das Phänomen „Gel-Bleed“ im Unterschied zu einer tatsächlichen Ruptur, beschreibt realistische Risiken und zeigt, wie der Zustand von Implantaten verlässlich beurteilt werden kann – jenseits von Schlagzeilen und Panik.
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Triple-Negativer Brustkrebs im Stadium I – Wenn die Diagnose das Leben auf den Kopf stellt
Was bedeutet „Triple-Negativ“ überhaupt?
Triple-negativer Brustkrebs ist eine besondere Form von Brustkrebs, bei der die Tumorzellen keine der drei typischen Hormon- oder Wachstumsrezeptoren tragen: weder Östrogenrezeptoren noch Progesteronrezeptoren, noch HER2-Rezeptoren. Diese fehlenden „Andockstellen“ machen hormonelle Therapien und HER2-gerichtete Medikamente wirkungslos – ein Umstand, der bei der Diagnose oft für Verunsicherung sorgt.
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FSME-Impfung – Schutz vor einer gefährlichen Zeckenkrankheit
Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine durch Zecken übertragene Virusinfektion, die das Gehirn, die Hirnhäute und das Rückenmark befallen kann. Sie kommt in vielen Regionen Europas vor, auch in zahlreichen Landkreisen Deutschlands. Da es gegen FSME keine ursächliche Behandlung gibt, gilt die Impfung als der wirksamste Schutz – insbesondere für Menschen, die in Risikogebieten leben oder sich dort regelmäßig in der Natur aufhalten.
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Finger weg vom Todesdreieck – warum Pickelausdrücken hier lebensgefährlich sein kann
Der Bereich wird in der Medizin auch als Gefahrendreieck bezeichnet. Er reicht von der Nasenwurzel – also dem Punkt zwischen den Augenbrauen – über die Nasenflügel bis hinunter zu den beiden Mundwinkeln. Verbindest du diese drei Punkte, entsteht ein gleichschenkliges Dreieck. Alles innerhalb dieses Dreiecks – der Bereich um Nase, Oberlippe und angrenzende Wangenpartien – gehört dazu.
Besonders heikel ist die Gefäßstruktur. Die Venen in diesem Gebiet, unter anderem Vena angularis, Vena facialis und Vena ophthalmica, besitzen keine Venenklappen. Blut – und damit auch Keime – kann so nicht nur in Richtung Herz, sondern auch rückwärts in Richtung Gehirn fließen. Diese Verbindung führt in den Sinus cavernosus, eine große venöse Blutleitung hinter den Augenhöhlen. Gelangen Bakterien dorthin, können sie sich rasch ausbreiten und gravierende Schäden verursachen.
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