Leben mit systemischen Lupus erythematodes (SLE)
Das Leben mit systemischem Lupus erythematodes (SLE) ist geprägt von Herausforderungen, die weit über die rein medizinischen Aspekte hinausgehen. Diese chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung, die nahezu jedes Organ im Körper betreffen kann, bringt eine Vielzahl von Symptomen mit sich, die von Gelenk- und Muskelschmerzen über extreme Müdigkeit bis hin zu potenziell lebensbedrohlichen Organbeteiligungen wie Nierenentzündungen oder Herzproblemen reichen. Neben den körperlichen Beschwerden haben viele Betroffene auch mit der emotionalen und sozialen Belastung zu kämpfen, die eine so vielschichtige Erkrankung mit sich bringt. Der unvorhersehbare Verlauf von SLE, der sich durch wechselnde Schübe und symptomarme Phasen auszeichnet, erschwert nicht nur den Alltag, sondern auch die langfristige Lebensplanung.
Für viele Menschen mit SLE bedeutet die Erkrankung eine Neuorientierung ihres gesamten Lebens. Die ständige Auseinandersetzung mit der Krankheit, das Anpassen an neue Grenzen und das Finden eines Gleichgewichts zwischen Schonung und Aktivität sind zentrale Themen. Darüber hinaus können Nebenwirkungen der Behandlung, wie beispielsweise Gewichtszunahme durch Kortison oder ein erhöhtes Infektionsrisiko durch Immunsuppressiva, weitere Herausforderungen darstellen.
Trotz all dieser Belastungen gibt es Hoffnung: Mit der richtigen medizinischen Betreuung, einer angepassten Lebensweise und einem unterstützenden sozialen Umfeld können viele Betroffene lernen, gut mit der Erkrankung umzugehen und ihre Lebensqualität zu erhalten oder sogar zu verbessern. Es erfordert Zeit, Geduld und Wissen, um individuelle Strategien zu entwickeln, die dabei helfen, die Krankheit zu bewältigen. Dieser Artikel beleuchtet nicht nur die täglichen Herausforderungen, sondern zeigt auch praktische Ansätze und Hilfsmöglichkeiten auf, die Menschen mit SLE im Alltag unterstützen können.
Autor: Mazin Shanyoor
Und wenn man lernen muss, mit einem Körper zu leben, der sich nicht mehr verlässlich anfühlt!
Viele Menschen erinnern sich später nicht an einen klaren Anfang. Sie erinnern sich eher an eine Phase, in der etwas in ihnen zu kippen begann, ohne dass es dafür einen einzigen, eindeutigen Auslöser gab.

Es ist diese merkwürdige Zeit, in der man noch arbeitet, noch funktioniert, noch lacht – und sich gleichzeitig fragt, warum sich alles schwerer anfühlt als früher. Müdigkeit, die nicht zu den Tagen passt. Schmerzen, die sich nicht „wegbewegen“ lassen. Fieber, das kommt und geht, ohne dass eine Erkältung dahintersteht. Ein Körper, der plötzlich so reagiert, als sei er nicht mehr derselbe.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Autor: Mazin Shanyoor
Schübe bei SLE sind kein langsames Krankwerden – sie sind ein Herausgerissenwerden!
Es gibt Erkrankungen, die sich wie ein langsames Verrücken anfühlen. Man merkt es erst spät, weil es am Anfang noch möglich ist, das Neue als Zufall zu verbuchen: ein schlechter Tag, ein falscher Schlaf, ein Infekt, der länger nachhallt.
Man schiebt es weg, man arrangiert sich, man sagt sich, dass es bald wieder geht. Und dann gibt es den schweren systemischen Lupus erythematodes, SLE, der in seinen Schubphasen nicht wie ein Verrücken wirkt, sondern wie ein Riss.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Autor: Mazin Shanyoor
Wenn die Seele mitleidet
Manchmal ist es nicht nur der Körper, der gegen die Auswirkungen des systemischen Lupus erythematodes (SLE) ankämpft, sondern auch die Seele. Vielleicht kennst du diese Momente, in denen die Erschöpfung nicht nur deinen Körper, sondern auch deine Gedanken lähmt. Die Müdigkeit reicht tiefer als bloß in die Muskeln, und die Schmerzen dehnen sich aus bis in dein Innerstes. Angst vor dem nächsten Krankheitsschub, Sorge um deine Zukunft oder die überwältigende Traurigkeit, die aus den Einschränkungen entsteht – all das sind unsichtbare Schatten, die SLE mit sich bringen kann.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Autor: Mazin Shanyoor
Dein Leben mit Lupus – Mehr als nur eine Krankheit
Du weißt, wie es sich anfühlt: Diese bleierne Müdigkeit, die deinen Tag bestimmt, die Schmerzen, die mal kommen und gehen, mal unerbittlich bleiben, und das ständige Gefühl, dass dein eigener Körper nicht dein Verbündeter ist. Systemischer Lupus erythematodes (SLE) ist mehr als nur eine Diagnose – er ist ein ständiger Begleiter, der dein Leben auf den Kopf stellt. Doch es ist wichtig, dass du weißt: Du bist nicht allein. Gemeinsam können wir herausfinden, wie du die Herausforderungen meistern und trotz allem ein erfülltes Leben führen kannst.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Autor: Mazin Shanyoor
Es gibt Symptome beim Lupus, die sich schleichend in den Alltag setzen. Schmerzen in den Gelenken, ein Ausschlag, der kommt und geht, Tage, an denen jede Bewegung schwerer wirkt als sonst.
Und dann gibt es Beschwerden, die sich nicht schleichend anfühlen, sondern wie ein abruptes Umschalten: plötzlich stechender Brustschmerz, Atemnot bei Kleinigkeiten, ein Herz, das rast oder stolpert, eine Müdigkeit, die nicht nach einem schlechten Tag klingt, sondern nach einem inneren Zusammenbruch.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Autor: Mazin Shanyoor
Systemischer Lupus erythematodes (SLE) ist eine chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung, die eine Vielzahl von Symptomen hervorrufen kann. Besonders stark beeinträchtigen viele Betroffene die Gelenkschmerzen und Muskelschmerzen, die nicht nur körperliche Aktivitäten einschränken, sondern auch die Lebensqualität erheblich mindern.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin






