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Brustkrebs ist weltweit eine der häufigsten Krebserkrankungen und betrifft vor allem Frauen, aber auch Männer können erkranken. Die Krankheit entwickelt sich im Brustgewebe, wo Zellen unkontrolliert wachsen und sich ausbreiten können. Die Todesursachen bei Brustkrebs sind vielfältig und hängen oft von der Ausbreitung der Krankheit, der Wirksamkeit der Behandlung und anderen gesundheitlichen Faktoren ab.

Die Fortschritte in der Behandlung von Brustkrebs sind enorm, aber es gibt natürlich Fälle, in denen alle Behandlungen nicht ausreichen. Wichtig ist, sich nicht entmutigen zu lassen. Gehen Sie davon aus, dass Sie in guten Händen sind und den Brustkrebs besiegen werden.

Fortgeschrittene Stadien und Metastasen

Einer der Hauptgründe, warum Brustkrebs tödlich verlaufen kann, ist die Metastasierung, bei der sich Krebszellen von ihrem ursprünglichen Ort in der Brust auf andere Teile des Körpers ausbreiten. Dies geschieht häufig über das Lymphsystem oder die Blutbahn. Die häufigsten Metastasen bei Brustkrebs sind Knochen, Leber, Lunge und Gehirn. Sobald der Krebs metastasiert hat, wird die Behandlung komplizierter und die Prognose verschlechtert sich erheblich.

Komplikationen durch Metastasen

Metastasen können eine Reihe von Komplikationen verursachen, die direkt zum Tod führen können. So können Knochenmetastasen zu starken Schmerzen und Knochenbrüchen führen, während Lebermetastasen die Funktion der Leber beeinträchtigen und zu Leberversagen führen können. Lungenmetastasen können Atemprobleme verursachen, und Hirnmetastasen können zu neurologischen Ausfällen und lebensbedrohlichen Zuständen wie erhöhtem Hirndruck führen.

Therapieresistenz

Im Laufe der Zeit können Brustkrebszellen eine Resistenz gegen die Behandlung entwickeln, was bedeutet, dass Standardtherapien wie Chemotherapie, Hormontherapie und zielgerichtete Therapien weniger wirksam oder unwirksam werden. Diese Resistenz macht es schwieriger, das Krebswachstum zu kontrollieren und die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.

Begleiterkrankungen

Brustkrebspatientinnen haben häufig andere gesundheitliche Probleme, die durch den Krebs selbst oder als Nebenwirkung der Behandlung verursacht werden können. Dazu gehören Infektionen, Herzprobleme und andere Krebserkrankungen. Diese Begleiterkrankungen können die Fähigkeit des Körpers, mit der Krebserkrankung fertig zu werden, schwächen und die Sterblichkeit erhöhen.

Psychische Faktoren

Die psychische Belastung, die mit der Diagnose und Behandlung von Brustkrebs einhergeht, kann ebenfalls einen erheblichen Einfluss auf den Gesundheitszustand haben. Depressionen, Angstzustände und andere psychische Erkrankungen können die Lebensqualität beeinträchtigen und die Fähigkeit zur Krankheitsbewältigung einschränken.

Meine Meinung

Der Artikel behandelt das Thema "Sterben bei Brustkrebs" sachlich korrekt. Natürlich ist das Thema emotional besetzt und für Betroffene und Angehörige ein Drama. 
Ich würde lieber nicht darüber schreiben, halte es aber für grundfalsch. Bei einer Krebserkrankung gehört der Heilungsprozess genauso dazu wie die Möglichkeit, daran zu sterben, und ab einem gewissen Punkt ist das vielleicht sogar das Einzige, was klar und fassbar ist. 
Es ist aber nicht der Punkt der Verzweiflung, sondern die Zeit, sich an die guten Dinge zu erinnern und Trost zu spenden. es mag komisch klingen, aber die Angehörigen brauchen das.

Quellen, Leitinien & Studien
  • AGO Empfehlungen „Diagnosis and Treatment of Patients with Primary and Metastatic Breast Cancer”, Stand: April 2022: ago-online.de
  • Patientenratgeber zu den Empfehlungen der AGO Kommission Mamma, Stand: 2022: ago-online.de
  • Interdisziplinäre S3-Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms, Langversion 4.4, Stand: Juni 2021: leitlinienprogramm-onkologie.de (Abrufdatum am 20.08.2023)
  • Deutsche Krebsgesellschaft, Onko Internetportal, Brustkrebs: Basis-Infos für Patientinnen und Angehörige. Online unter krebsgesellschaft.de (Abrufdatum am 20.08.2023).

HER2-positiv

  • Joseph A. Sparano et al.: Adjuvant Chemotherapy Guided by a 21-Gene Expression Assay in Breast Cancer, New England Journal of Medicine, June 3, 2018, DOI: 10.1056/NEJMoa1804710
  • Schrodi S et al. Outcome of breast cancer patients with low hormone receptor positivity: Analysis of a 15-year population-based cohort. Annals of Oncology, Onlinevorabveröffentlichung am 20.August 2021, https://doi.org/10.1016/j.annonc.2021.08.1988

Aromatasehemmer

  • Aktories, K. et al.: Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie, 11. Auflage, Urban & Fischer Verlag/Elsevier GmbH, 2013.
  • Fachinformation: Exemestan, unter: www.fachinfo.de, (Abruf: 23.08.2023).
  • Geisslinger, G. et al.: Mutschler Arzneimittelwirkungen - Pharmakologie, Klinische Pharmakologie, Toxikologie, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, 11. Auflage, 2020.

BRCA-Mutation

Brustkrebsoperationen

  • Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften. Interdisziplinäre S3-Leitlinie für die Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms. Stand August 2019. Online unter www.leitlinienprogramm-onkologie.de (Anruf: 25.08.2023).
  • Deutsche Krebsgesellschaft, Onko Internetportal, Brustkrebs: Basis-Infos für Patientinnen und Angehörige. Online unter www.krebsgesellschaft.de (Zugriff am 25.08.2023).
  • AGO Empfehlungen „Diagnosis and Treatment of Patients with Primary and Metastatic Breast Cancer”, Stand: März 2021:
    https://www.ago-online.de

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Die Bedeutung eines einfühlsamen und zuhörenden Arztes bei einer schweren Erkrankung kann nicht hoch genug eingeschätzt werden.

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