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Aktuelle medizinische Studie, News und Informationen für Patienten
Fatigue nach Brustkrebsbehandlung: Die unsichtbare Last der ständigen Erschöpfung
Autor: Mazin Shanyoor
Die Diagnose Brustkrebs ist für jede Betroffene eine schockierende und lebensverändernde Erfahrung. Die darauf folgenden Behandlungen wie Chemotherapie, Strahlentherapie oder Operation sind oft körperlich und emotional erschöpfend. Doch auch nachdem diese Therapien abgeschlossen sind, kämpfen viele Patientinnen mit einem Symptom, das oft unterschätzt wird: Fatigue – eine tiefe, anhaltende Müdigkeit, die das Leben vieler Betroffener nachhaltig beeinflusst. https://www.visite-medizin.de/images/krankheiten/krebs/brustkrebs-fatigue.png
Besonders herausfordernd ist dabei, dass Fatigue nach außen hin unsichtbar ist und es schwer sein kann, anderen dieses Erschöpfungsgefühl zu erklären oder Verständnis dafür zu bekommen, da es von Außenstehenden oft nicht wahrgenommen wird.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Zwei Arten von Crohn: Ein neuer Ansatz für individuelle Therapien
Autor: Mazin Shanyoor
Crohn's Disease ist eine komplexe, chronisch-entzündliche Darmerkrankung, die das Leben vieler Menschen stark beeinträchtigt. Sie führt zu schmerzhaften Verdauungsproblemen, häufigen Krankheitsschüben und kann den Alltag stark einschränken. Neue Hoffnung für die Betroffenen bringt jedoch eine bahnbrechende Studie der University of California, San Diego, die zeigt, dass Crohn in zwei verschiedene molekulare Subtypen unterteilt werden kann. Diese Entdeckung könnte die Grundlage für personalisierte Behandlungsansätze sein, die gezielter auf die jeweilige Krankheitsform abgestimmt sind.
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Die emotionale Last und der Umgang damit: Die chirurgische Entfernung des Dickdarms bei Colitis ulcerosa
Autor: Mazin Shanyoor
Die Diagnose Colitis ulcerosa ist für Betroffene oft ein belastender Einschnitt in ihr Leben. Bei dieser chronisch-entzündlichen Darmerkrankung entzündet sich die Schleimhaut des Dickdarms, was zu erheblichen Schmerzen, Durchfällen und anderen Beschwerden führen kann. Glücklicherweise lassen sich die meisten Symptome mit Medikamenten in Schach halten, doch was passiert, wenn die medikamentöse Therapie versagt oder Komplikationen auftreten? In diesen schweren Fällen kann eine chirurgische Therapie, genauer gesagt die operative Entfernung des Dickdarms (Kolektomie), in Betracht gezogen werden. Dieser Schritt ist endgültig und für viele Menschen schwer zu akzeptieren. Ein sensibler Umgang mit diesem Thema ist daher besonders wichtig.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Rauchen und Colitis ulcerosa: Ein umstrittener Schutzmechanismus
Autor: Mazin Shanyoor
Das Thema Rauchen und seine Auswirkungen auf entzündliche Darmerkrankungen, insbesondere Colitis ulcerosa (UC), hat in der medizinischen Forschung seit langem eine besondere Aufmerksamkeit erregt. Dies liegt vor allem daran, dass Rauchen einen einzigartigen und oft paradoxen Einfluss auf verschiedene Formen entzündlicher Darmerkrankungen (IBD) hat. Während Rauchen in vielen Bereichen der Medizin als einer der größten vermeidbaren Risikofaktoren für zahlreiche Erkrankungen gilt, zeigt sich bei Colitis ulcerosa ein überraschender Effekt: Es gibt Hinweise darauf, dass Rauchen in bestimmten Fällen eine schützende Wirkung gegen die Entstehung und den Verlauf von UC haben könnte.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Scham und Zurückhaltung: Die emotionale Belastung durch Darmprobleme bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa
Autor: Mazin Shanyoor
Bei den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa zählen schwere Durchfälle und Stuhlinkontinenz zu den besonders belastenden Symptomen. Diese Erkrankungen greifen tief in den Alltag der Betroffenen ein und beeinflussen nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern auch das soziale Leben und die emotionale Verfassung. Der ständige und oft unvorhersehbare Durchfall sowie die Möglichkeit, die Kontrolle über den Stuhlgang zu verlieren, können zu massiven Einschränkungen führen. Die damit verbundene Scham und das Gefühl der Hilflosigkeit sind häufige Begleiterscheinungen.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Fatigue bei Multiple Sklerose: Die unsichtbare Last der ständigen Erschöpfung
Autor: Mazin Shanyoor
Es gibt eine Müdigkeit, die die meisten Menschen kennen. Sie entsteht nach einem langen Tag, nach körperlicher Anstrengung oder geistiger Überforderung. Sie kündigt sich an, wächst allmählich und verschwindet in der Regel wieder, wenn Ruhe, Schlaf oder eine Pause möglich sind. Diese Form von Müdigkeit folgt nachvollziehbaren Regeln.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Warum gibt es in Krankenhäusern so viele resistente pathogene Keime?
Autor: Mazin Shanyoor
Krankenhäuser spielen eine zentrale Rolle in der medizinischen Versorgung, doch sie sind auch ein Ort, an dem sich resistente pathogene Keime besonders stark verbreiten. Diese Keime, oft auch als "Krankenhauskeime" bezeichnet, sind gegen viele Antibiotika resistent und können schwer zu behandelnde Infektionen verursachen. Doch warum sind gerade Krankenhäuser so anfällig für resistente Keime?
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Scham und Zurückhaltung: Die emotionale Belastung durch Blasen- und Darmprobleme bei Multipler Sklerose
Autor: Mazin Shanyoor
Multiple Sklerose (MS) bringt eine Vielzahl von Symptomen mit sich, von denen viele das tägliche Leben erheblich beeinträchtigen können. Besonders belastend sind dabei Blasen- und Darmprobleme. Sie sind nicht nur physisch unangenehm, sondern auch emotional schwer zu bewältigen. Viele Betroffene empfinden Scham und Unbehagen, offen darüber zu sprechen. Doch gerade dieser Austausch ist wichtig, um geeignete Lösungen zu finden und die Lebensqualität zu verbessern.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Stenosen bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa: Ein ernstes Problem
Autor: Mazin Shanyoor
Stenosen sind Verengungen im Verdauungstrakt, die als Folge von chronischen Entzündungen bei Erkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa auftreten können. Diese Erkrankungen, die als chronisch-entzündliche Darmerkrankungen bekannt sind, führen häufig zu Komplikationen, die die Lebensqualität der Betroffenen stark beeinträchtigen können. Stenosen stellen dabei eine besonders gravierende Herausforderung dar.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Vedolizumab bei Morbus Crohn: Ein gezielter Ansatz zur Behandlung und neueste Studienergebnisse
Autor: Mazin Shanyoor
Vedolizumab (Handelsname Entyvio) ist ein biologisches Medikament, das speziell zur Behandlung von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa entwickelt wurde. Im Gegensatz zu anderen Biologika, die das gesamte Immunsystem beeinflussen, wirkt Vedolizumab gezielt im Darm und bietet eine gezielte Entzündungshemmung, die für Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn von entscheidender Bedeutung ist.
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Tetrodotoxin: Vom gefährlichen Gift zum potenziellen Medikament in der Schmerztherapie
Autor: Mazin Shanyoor
Tetrodotoxin (TTX) ist ein extrem starkes Nervengift, das vor allem durch den Verzehr bestimmter Fische, insbesondere des Kugelfisches (Familie Tetraodontidae), in den menschlichen Organismus gelangen kann. Es gehört zu den stärksten bekannten Giften und hat eine tödliche Wirkung, selbst in kleinsten Dosen.
Aufgrund seiner einzigartigen Wirkungsweise – der Blockade von Natriumkanälen in Nervenzellen – erweist sich TTX jedoch nicht nur als tödliches Gift, sondern birgt auch großes Potenzial in der modernen Medizin, insbesondere in der Schmerztherapie. Wissenschaftler erforschen derzeit seine Anwendung als nicht-opioides Schmerzmittel, das bei chronischen und neuropathischen Schmerzen eingesetzt werden könnte. Doch was macht dieses Toxin so gefährlich, wie wirkt es im Körper, und warum könnte es eines Tages therapeutisch genutzt werden?
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Wie wirken Antibiotika? Ein tiefer Einblick in ihre Wirkungsweise
Autor: Mazin Shanyoor
Antibiotika haben die moderne Medizin revolutioniert und sind entscheidend für die Behandlung bakterieller Infektionen. Seit der Entdeckung des Penicillins durch Alexander Fleming im Jahr 1928 haben Antibiotika Millionen von Menschenleben gerettet. Ihre Fähigkeit, Bakterien gezielt zu bekämpfen, ohne menschliche Zellen zu schädigen, macht sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil der medizinischen Versorgung. Doch wie genau wirken Antibiotika im Körper? Warum sind sie so effektiv gegen Bakterien, aber nicht gegen Viren? Und warum können sie menschliche Zellen unbeschadet lassen?
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Multiresistente Bakterien (MDR): Eine wachsende Bedrohung für die moderne Medizin
Autor: Mazin Shanyoor
Die moderne Medizin sieht sich zunehmend mit einem besorgniserregenden Phänomen konfrontiert: der Entstehung multiresistenter Bakterien (MDR). Diese Bakterien sind gegen mehrere Antibiotika gleichzeitig resistent, was ihre Behandlung extrem schwierig macht und die erfolgreiche Bekämpfung von Infektionen stark erschwert. MDR-Bakterien stellen eine ernsthafte Bedrohung dar, da sie herkömmliche Therapien oft wirkungslos machen und nur wenige therapeutische Optionen verfügbar bleiben. Bekannte Vertreter dieser Bakterien sind unter anderem Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) und Carbapenem-resistente Enterobakterien (CRE).
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Transduktion: Wie Bakteriophagen zur Verbreitung von Antibiotikaresistenzen beitragen
Autor: Mazin Shanyoor
Antibiotikaresistenz ist ein globales Problem, das die moderne Medizin vor große Herausforderungen stellt. Einer der Schlüsselmechanismen, durch den sich Resistenzgene in bakteriellen Populationen ausbreiten, ist die Transduktion. Dieser Prozess tritt auf, wenn Bakteriophagen, das sind Viren, die Bakterien infizieren, versehentlich genetisches Material, einschließlich Resistenzgene, von einem Bakterium auf ein anderes übertragen. Die Transduktion ist eine Form der horizontalen Genübertragung und ermöglicht es Bakterien, Resistenzgene schnell und effizient zu verbreiten, oft über die Grenzen einzelner Spezies hinweg. Diese schnelle Verbreitung trägt erheblich zur Evolution und Ausbreitung von multiresistenten Bakterienstämmen bei.
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Transformation: Wie Bakterien freie DNA aufnehmen und resistent werden
Autor: Mazin Shanyoor
Die Antibiotikaresistenz stellt eines der drängendsten Probleme der modernen Medizin dar, und es gibt verschiedene Mechanismen, durch die Bakterien resistent gegen Antibiotika werden können. Einer dieser Mechanismen ist die Transformation, bei der Bakterien in der Lage sind, freies DNA-Material aus ihrer Umgebung aufzunehmen. Wenn diese DNA Resistenzgene enthält, können die Bakterien diese in ihr eigenes Genom integrieren und dadurch Resistenzen entwickeln. Transformation ist ein faszinierender Prozess, der es Bakterien ermöglicht, sich flexibel und schnell an neue Umweltbedingungen anzupassen, einschließlich der Anwesenheit von Antibiotika.
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Konjugation: Der direkte Austausch von Resistenzgenen zwischen Bakterien
Autor: Mazin Shanyoor
Antibiotikaresistenz ist ein wachsendes globales Gesundheitsproblem, und einer der Hauptmechanismen, durch den sich Resistenzen in bakteriellen Populationen ausbreiten, ist die Konjugation. Dieser Prozess stellt eine Form der horizontalen Genübertragung dar, bei der genetisches Material zwischen Bakterienzellen direkt ausgetauscht wird. Im Gegensatz zur vertikalen Genübertragung, bei der Gene von Elternzellen an Tochterzellen weitergegeben werden, ermöglicht die Konjugation, dass Bakterien Resistenzgene unabhängig von ihrer Abstammung untereinander teilen können.
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Evolutionäre Grundlagen der Antibiotikaresistenz
Autor: Mazin Shanyoor
Antibiotikaresistenzen stellen ein zunehmendes globales Gesundheitsproblem dar. Aus evolutionärer Sicht ist ihre Entstehung ein Paradebeispiel für natürliche Selektion in Aktion. Wenn eine bakterielle Population einem Antibiotikum ausgesetzt wird, sterben empfindliche Bakterien ab, während diejenigen, die zufällig eine genetische Variation aufweisen, die ihnen Resistenz verleiht, überleben. Diese überlebenden Bakterien können sich weiter vermehren und ihre resistenten Gene an die nächste Generation weitergeben. Über Zeit führt dieser Selektionsdruck zur Entstehung einer Population, in der resistente Bakterien dominieren.
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Antibiotikaresistenz: Biologisch-Evolutionäre und Genetische Aspekte
Autor: Mazin Shanyoor
Die Entstehung von Antibiotikaresistenzen ist ein ernstzunehmendes globales Gesundheitsproblem, das nicht nur medizinische, sondern auch tiefgehende biologisch-evolutionäre und genetische Implikationen hat. Diese Resistenzen stellen eine große Herausforderung dar, weil sie die Wirksamkeit von Antibiotika zur Behandlung bakterieller Infektionen erheblich mindern. Der folgende Artikel beleuchtet die evolutionären und genetischen Mechanismen, die zur Entwicklung von Antibiotikaresistenzen führen.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Endlich Hoffnung für Morbus-Crohn-Patienten: Ustekinumab (Stelara) setzt neue Maßstäbe!
Autor: Mazin Shanyoor
Morbus Crohn ist eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung (CED), die erhebliche Beschwerden und Komplikationen verursacht. Viele Patienten sprechen nicht ausreichend auf traditionelle Therapien an, weshalb die Suche nach effektiveren Behandlungsoptionen entscheidend ist. Ustekinumab (Handelsname Stelara) bietet eine vielversprechende Alternative, insbesondere für Patienten mit schwerem oder behandlungsresistentem Morbus Crohn.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Die Antibiotika-Krise: Eine gefährliche Mischung aus Resistenzen, fehlenden Neuentwicklungen und Produktionsproblemen
Autor: Mazin Shanyoor
Antibiotika gehören zu den größten medizinischen Errungenschaften des 20. Jahrhunderts. Seit der Entdeckung des Penicillins durch Alexander Fleming im Jahr 1928 haben sie unzählige Leben gerettet und die moderne Medizin maßgeblich geprägt. Doch mittlerweile steht die Welt vor einer alarmierenden Herausforderung: Die Antibiotika-Krise. Diese Krise wird von drei zentralen Faktoren angetrieben – zunehmende Resistenzen, fehlende Neuentwicklungen und globale Produktionsprobleme. Diese Elemente stellen in Kombination eine gefährliche Mischung dar, die das Potenzial hat, die Errungenschaften der modernen Medizin erheblich zu gefährden.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Katzenkralle, natürliche Pflanzenkraft bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa
Autor: Mazin Shanyoor
Die Katzenkralle (Uncaria tomentosa) ist eine Heilpflanze, die traditionell in den Regenwäldern Südamerikas vorkommt. Sie hat eine lange Geschichte in der Medizin der indigenen Völker, die ihre entzündungshemmenden und immunmodulierenden Eigenschaften schätzten, um eine Vielzahl von Beschwerden zu behandeln. In den letzten Jahren hat die moderne Wissenschaft die Katzenkralle als potenzielles Mittel zur Behandlung von chronisch-entzündlichen Erkrankungen untersucht, einschließlich Erkrankungen des Verdauungstrakts wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.
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Der Riss der Patellasehne: Wenn das Knie im Kampf um Höchstleistungen versagt
Autor: Mazin Shanyoor
Eine Patellasehnenruptur, also der Riss der Patellasehne, ist eine schwerwiegende Verletzung, die besonders für Sportler dramatische Folgen haben kann. Diese Sehne, die die Kniescheibe (Patella) mit dem Schienbein verbindet, spielt eine zentrale Rolle bei Bewegungen wie Springen, Laufen und Treppensteigen. Der vollständige Riss der Sehne führt zu einem sofortigen Funktionsverlust des betroffenen Beins.
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Neue Studie zu Triple-Negativem Brustkrebs (TNBC)
Autor: Mazin Shanyoor
Am 25. April 2024 wurde eine bedeutende internationale Studie zur Behandlung des Triple-Negativen Brustkrebses (TNBC) veröffentlicht. Diese aggressive Form des Brustkrebses, die etwa 15 % der Betroffenen betrifft, zeichnet sich dadurch aus, dass sie weder auf Hormontherapien noch auf HER2-gerichtete Therapien anspricht. Besonders betroffen sind jüngere Frauen und bestimmte ethnische Gruppen wie Afroamerikanerinnen. Da TNBC oft zu Rückfällen führt und weniger Behandlungsoptionen bietet, stellt die Entwicklung neuer Therapieansätze einen wichtigen Fortschritt dar.
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Die dunkle Seite der Pharmaindustrie: Profite vor Gesundheit? Am Beispiel der Antibiotika-Krise
Autor: Mazin Shanyoor
Die Pharmaindustrie steht häufig in der Kritik, ihre Profite über das Wohl der Patienten zu stellen. Ein aktuelles Beispiel dafür sind die wiederkehrenden Engpässe bei Antibiotika. Gerade diese lebenswichtigen Medikamente, die in der kommenden Erkältungssaison besonders gebraucht werden, sind derzeit in vielen Apotheken nicht lieferbar. Dies zeigt, wie stark sich die Branche auf hochprofitable Produkte konzentriert, während weniger gewinnbringende, aber essenzielle Arzneimittel wie Antibiotika vernachlässigt werden. Solche Entwicklungen werfen die Frage auf, ob die Pharmaindustrie ihrer Verantwortung für die öffentliche Gesundheit gerecht wird oder ob der Profit am Ende den Vorrang hat.
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CAR-T-Zell-Therapie: Fortschritte in der Behandlung von metastasiertem Darmkrebs
Autor: Mazin Shanyoor
Die CAR-T-Zell-Therapie hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte bei der Behandlung von metastasiertem Darmkrebs gemacht. Klinische Studien, wie beispielsweise die von Wu et al. (2023), haben gezeigt, dass Patienten, die zuvor erfolglos mit Chemotherapie oder Strahlentherapie behandelt wurden, von der zielgerichteten Wirkung der CAR-T-Zellen profitieren können. Diese Therapieform nutzt genetisch veränderte Immunzellen, die gezielt auf Tumorantigene wie das Carcinoembryonale Antigen (CEA) und Nectin4 abzielen, um Krebszellen effektiv zu zerstören.
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Neue Erkenntnisse zu DMTs aus JAMA Neurology: Fortschritte in der Behandlung von Primär Progredienter Multipler Sklerose
Autor: Mazin Shanyoor
Für Menschen mit Primär Progredienter Multipler Sklerose (PPMS) zeigen neue Studien in JAMA Neurology, dass bestimmte krankheitsmodifizierende Therapien (DMTs) das Fortschreiten der Behinderung effektiv verlangsamen können. Besonders bei Patienten mit aktiven Entzündungen haben diese Therapien vielversprechende Ergebnisse gezeigt und könnten zu einer verbesserten Lebensqualität führen.
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ADMIRE-CD II Studie: Darvadstrocel (Alofisel) zeigt beeindruckende Ergebnisse bei der Behandlung von Morbus Crohn-Fisteln
Autor: Mazin Shanyoor
Morbus Crohn ist eine Krankheit, die das Leben der Betroffenen stark beeinflusst. Sie ist eine chronische Entzündung des Verdauungstrakts, die zu Schmerzen, Durchfall, Müdigkeit und Gewichtsverlust führen kann. Besonders belastend sind sogenannte perianale Fisteln, die sich bei einem erheblichen Teil der Patienten entwickeln. Diese Fisteln sind schmerzhafte, entzündliche Verbindungen zwischen dem Enddarm und der Haut um den Anus und sind oft schwer zu behandeln. In diesem Zusammenhang gibt es neue Forschungsergebnisse, die Hoffnung wecken.
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Personalisierte Therapieansätze bei MS: Ein zentrales Thema des EAN-Kongresses 2024
Autor: Mazin Shanyoor
Na mal schauen, was aus diesen Ansätzen wird – aber insgesamt sind personalisierte Ansätze nur logisch bei dieser so individuellen Erkrankung.
Personalisierte Therapieansätze in der Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) sind ein vielversprechendes Forschungsgebiet, das darauf abzielt, die Behandlung von MS-Patienten maßgeschneidert zu gestalten. Im Gegensatz zu traditionellen Ansätzen, die auf standardisierte Behandlungsprotokolle setzen, berücksichtigt die personalisierte Therapie die individuellen biologischen, genetischen und klinischen Eigenschaften eines Patienten. Auf dem EAN-Kongress 2024 in Helsinki wurde intensiv über diese innovativen Ansätze diskutiert, um die Therapien für MS-Patienten weiter zu optimieren.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
ABA-101: Ein neuer Ansatz in der Behandlung von progressiver Multipler Sklerose
Autor: Mazin Shanyoor
ABA-101 ist eine neuartige Therapie, die zur Behandlung der progressiven Formen der Multiplen Sklerose (MS) entwickelt wurde, insbesondere der primär progredienten Multiplen Sklerose (PPMS). MS ist eine chronische Erkrankung des zentralen Nervensystems, bei der das Immunsystem das Myelin, die schützende Hülle um die Nervenfasern, angreift. Dies führt zu einer Beeinträchtigung der Nervenleitung und einer Vielzahl von neurologischen Symptomen.
PPMS ist eine spezifische Form der MS, die etwa 10-15 % der MS-Fälle ausmacht. Im Gegensatz zu den häufiger auftretenden Formen der MS, die durch Schübe und Remissionen gekennzeichnet sind, schreitet PPMS von Beginn an kontinuierlich fort. Betroffene erleben eine stetige Verschlechterung der neurologischen Funktionen, ohne die typischen Phasen der Stabilisierung, die bei anderen MS-Formen zu beobachten sind.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin
Neue Hoffnung für die Behandlung von Morbus Crohn: Bericht vom Crohn’s & Colitis Kongress 2024
Autor: Mazin Shanyoor
Ein vielversprechendes Thema, das auf dem Crohn’s & Colitis Kongress 2024 vorgestellt wurde, könnte die Zukunft der Behandlung von Morbus Crohn erheblich verändern. Es geht um ein Protein namens TL1A, das zur Tumornekrosefaktor (TNF)-Familie gehört. Diese Proteine spielen eine entscheidende Rolle bei Entzündungen im Körper, und bei Patienten mit Morbus Crohn scheint TL1A eine besonders wichtige Rolle zu spielen.
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- Geschrieben von: Mazin Shanyoor, Visite-Medizin










